10 Tipps für die Schulmotivation

„Macht dir de Schule Spaß?“ Eine häufige Frage, die Erwachsenen Kindern stellen, und die Antwort ist in der Regel immer ähnlich: „Nicht wirklich.“

Was erwarten Erwachsene auch von der Schule, sie ist anstrengend, lästig und Hausaufgaben sind einfach nur ein Übel dem man versucht zu entkommen. So erinnern sich auch heute noch viele an die Schulzeit. Wie kann man es dem Kind dann leichter machen, die Schule nicht als lästiges Übel zu sehen.

10 Tipps für mehr Schulmotivation

  • Tipp1: Die richtigen Rahmenbedingungen schaffen
    Der Tag sollte entspannt ohne Stress mit einem guten und gesunden Frühstück starten, das gibt Kraft für den Tag. Ein Nahrhaftes gesundes Pausenbrot füllt die Energiereserven wieder auf. Zudem ist viel Bewegung und ausreichend Schlaf ein wichtiger Faktor um die Leistungsbereitschaft aufrecht zu erhalten. Für die Hausaufgaben ist eine ruhige Umgebung und ein aufgeräumter Arbeitsplatz wichtig um die Konzentration zu fördern.
  • Tipp 2: Ziele erhöhen die Motivation
    Kinder verstehen nicht immer, warum Schule so wichtig ist. Formulieren Sie die Ziele fürs Lernen so, dass das Kind sie leicht versteht. Beispiel: Phineas und Ferb sind die Hauptfiguren einer beliebten Kinderserie, sie erfinden immer richtig tolle und verrückte Sachen. Damit man aber solche Sachen erfinden kann, muss man in der Schule aufpassen und was lernen. Das Erfinden macht spaß, aber wer nichts lernt, kann sein Wissen nicht für verrückte und lustige Sachen einsetzen.
  • Tipp3: Schule sollte nicht den Großteil des Tages ausmachen
    Die Schule nimmt viel Zeit in Anspruch und Hausaufgaben leider auch, darum ist es wichtig, auch noch über andere Sachen als die Schule zu sprechen. Sicherlich interessiert es Erwachsene brennend, wie es in der Schule war, es ist aber besser, wenn das Kind von selbst anfängt, davon zu erzählen, als die Schule beim Mittagessen noch zum Thema zu machen.
  • Tipp4: Genug Pause
    Zwischen Schule und Hausaufgaben oder den einzelnen Lerneinheiten sollte immer eine Pause liegen, damit der Kopf nicht anfängt zu brummen. Frische Luft, Bewegung oder manchmal reicht auch ein Schluck Wasser, um für eine kleine Pause zu sorgen. So setzt sich der Lernstoff besser. Wichtig ist auch das zwischen dem ganzen Lernen auch noch genug Zeit für Freunde und Hobbys bleibt.
  • Tipp5: Das Kind entscheiden lassen
    Wo und wann das Kind am liebsten lernt, weiß es meistens selbst am besten. Vorgeschriebene Orte oder Zeitpunkte für die Hausaufgaben erzeugen zusätzlichen Stress, der sich negativ auf die Schulmotivation auswirkt. Lassen sie Ihr Kind nach Möglichkeit selbst entscheiden, wann es die Hausaufgaben machen will oder an welchem Ort. Das fördert zusätzlich das Selbstbewusstsein.
  • Tipp6: Den Forscher entdecken
    Wenn Eltern sich als Ersatzlehrer aufspielen belastet das nur die Beziehung. Das Gehirn ist ein Muskel und funktioniert besser je mehr er trainiert wird. Erfinden Sie neue Wörter fürs Lernen, wie z.B. „wir erforschen.“, „Wir entdecken“, „Lass uns herausfinden, wie das funktioniert.“ Alles Synonyme für das Wort lernen. Alles was das Kind spielerisch lernt reduziert den Stress und das Wissen kommt ihm zugute.
  • Tipp7: Den Schulstoff im Alltag integrieren
    Beim Autofahren zählen, bis man am Ziel angekommen ist. Bruchrechnung beim Zerschneiden der Pizza. Englischvokabeln beim Radio hören. Alles Beispiele, wie man das Gelernte in den Alltag integrieren kann und ihr Kind wird stolz sein so Sein Gelerntes präsentieren zu dürfen. Auch Familienausflüge lassen sich prima zum Lernen nutzen.
  • Tipp8: Erfolgserlebnisse verschaffen
    Wertschätzung und Anerkennung für die Leistungen der Kinder, stärkt ihnen den Rücken und fördert das Selbstbewusstsein. Es sind nicht nur die schulischen Leistungen, die zählen. Dem Kind verdeutlichen, wo seine Stärken liegen und diese zu fördern, ohne dass es dafür eine Belohnung, in Form von Süßigkeiten und Co gibt. Die Freude über das Geschaffte reicht aus, um das Kind weiter zu motivieren.
  • Tipp9: An der richtigen Stelle loben
    Nur für erfolgreiche Klassenarbeiten loben setzt die Kinder nur zusätzlich unter Druck. Es ist produktiver Kinder zu loben für Sachen die sie direkt beeinflussen können z.B. Engagement und dabei ist das Ergbnis auch erst mal zweitrangig. Der Wille etwas zu tun ist schon lobenswert. So lernen Kinder das Fehler und Herausforderungen dazugehören und stärkt ihr Selbstbewusstsein.
  • Tipp10: Nach Plan lernen
    Eine To-do-Liste fürs Lernen gibt einem ein gutes Gefühl, wenn man am ende des Tages hinter alles einen Haken gesetzt hat. Am besten man setzt auch gleich mit auf die Liste, wie sich die Kinder für das Erreichte belohnen können. Das motiviert.

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