4 Tipps gegen zu häufiges Weinen – das können Sie tun

Vielleicht gehören Sie auch zu den Menschen, welchen leicht die Tränen aus den Augen schießen. Bevor Sie aber sich einen tragischen oder auch romantischen Liebesfilm anschauen möchten, legen Sie sich immer ein Päckchen Taschentücher zurecht.
Auch Ihre Phantasien oder Erinnerungen an bestimmte schlimme oder auch schöne Zeiten können Sie sehr leicht zum Weinen bringen.

Vielleicht kommen Ihnen dabei sehr die Tränen, oder dann wenn Sie sich einfach nur hilflos, gekränkt, wütend, andere Sie kritisieren, sie sich persönlich angegriffen oder einfach nur mit allem überfordert fühlen, dann kommen bei ihnen schnell die Tränen.
Vielen Menschen, aber besonderes Frauen, geht es so. Aber solange Sie keine Probleme damit haben, dass Sie nah am Wasser gebaut sind, ist doch alles in bester Ordnung.
Auf viele wirkt dies sogar sehr Sympathisch, wenn jemand schnell weint.

Aber problematisch wird es erst dann, wenn Sie sich selber dafür verurteilen, dass Sie so sehr sensibel und auch feinfühlig sind, Sie Ihre eigene Empfindlichkeit als sehr peinlich ansehen und sich als eine Heulsuse, hysterische Kuh oder ein Schwächling sehen.
Wenn Sie aber eine körperliche Reaktion wie Ihr Weinen bei sich selber ablehnen, werden Sie sich dann besonders intensiv beobachten.

Vielleicht aber fordern Sie vor einigen bestimmten Ereignissen, bei denen welchen Sie vermuten, dass Sie weinen werden, dieses Weinen auf keinen Fall zu tun.
Vielleicht versuchen Sie auch, die gefährlichen Situationen, in denen Sie vielleicht weinen könnten, ganz zu meiden.

Die Folge aus der Selbstbeobachtung und Ihres eignen Weinverbots wird am Ende sein, dass Sie dann umso wahrscheinlicher mit Tränen reagieren werden.

Einige Tipps, um weniger empfindlich zu werden.

TIPP Nr. 1

Lernen Sie das Weinen zu akzeptieren, den Fakt, dass Sie eben viel schneller als andere Menschen Weinen.
Es ist einfach Ihre eigne persönliche Art, auf bestimmte Situationen zu reagieren. Andere zum Beispiel fangen stattdessen, in der gleichen Situation, an zu schwitzen, erröten oder anderes.

TIPP Nr. 2

Suchen Sie selber nach allen Vorteilen, die sich hinter dieser Empfindlichkeit verbergen. Zum Beispiel können Ihre Tränen zeigen, dass Sie sich eben sehr gut in andere Menschen hineinversetzen können.

Tränen können auch anderen Menschen signalisieren, dass Ihre eigne Botschaft angekommen ist. Sie sind doch ein Mensch, der sich noch berühren lässt.
Außerdem können Ihre Tränen dabei helfen, Ihre Anspannungen abzubauen.

TIPP Nr. 3

Sie haben selber darüber hinaus auch noch die Möglichkeiten, Ihre eigne Betroffenheit und Ihre Empfindlichkeit abzubauen:
• Sie können auch auf Abstand zu einem Ereignis, welches Sie berührt bringen, indem Sie sich selber vorstellen, dass alles ein Ereignis ist, wie in einem Film, während Sie nur im Kino sitzen.
• Sie können auch Ihre eigne Aufmerksamkeit auf etwas Neutrales lenken, zum Beispiel auf vorbeifahrende Autos oder auch darauf, was Sie dann am Abend kochen wollen.

TIPP Nr. 4

Falls Ihre eignen Tränen ein Ausdruck von einer Hilflosigkeit oder auch Empfindlichkeit, bei einem Ärger oder einer Kritik sind, dann könnte es Ihnen vielleicht helfen, Ihr eignes Selbstvertrauen zu stärken.
Je mehr Sie sich selber als ein Herr einer Lage fühlen, desto mehr können Sie sich wehren, wenn Sie sich dann angegriffen fühlen, ebenso sind Sie viel gefestigter, innerlich und umso weniger kommen Ihnen dann die Tränen.

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