4 ultimative Tipps gegen Neid und Missgunst – das können Sie tun

Wenn jemand andere beneidet und diesen etwas nicht gönnt, dann machen diese deren Glück zu einem Unglück. Dadurch leiden und zerstören wir unsere Zufriedenheit.

Neid kann schon mal häufig unter Freunden, Nachbarn, Geschwistern und auch Kollegen aufkommen. Dabei können wir auf so vieles neidisch sein: auf einen materiellen Besitz, die Schönheit, die Gesundheit und auf Fähigkeiten usw..
Neidisch wollen aber nur die wenigsten Menschen sein, weil diese wissen, dass die Neidgefühle kein sehr gutes Licht auf sie selber werfen. Im dem christlichen Glauben zählt sogar der Neid zu den 7 Todsünden.
Jeder ist aber ab und zu neidisch. Solange dieser Neid dann nur gelegentlich aufkommt, schadet dieser auch nicht. Anders sieht’s aus, wenn die Neidgefühle unsere ständigen Begleiter werden.

Auswirkungen des Neides

Ein Vergleichen und ein ständiger Neid führen am Ende immer zu unguten Gefühlen. Man bemitleidet sich dabei immer selber. Man fühlt sich dadurch dem anderen unterlegen, man hat dabei Minderwertigkeitskomplexe, dadurch wird das Selbstwertgefühl und das Selbstvertrauen leiden.

Wer aber von Neid permanent erfüllt ist und anderen Personen etwas nicht gönnt, verspürt dann Gefühle wie Ärger und Wut, Hass und Feindseligkeit.

Wenn Betroffene glauben ein Objekt der Begierde, um welches sie einen anderen beneiden, nicht bekommen zu können, so kommt dann eine schlimme Traurigkeit hoch. Wenn man dabei beim Vergleichen immer schlecht abschneidet und sich deswegen als ein Versager ansieht, dann können Depressionen aufkommen.

Manche Neider haben oft Schuldgefühle, weil diese sich für ihre Neidgefühle selber verurteilen. Dabei können Krankheiten wie Schlafstörungen die Folge sein. Der Neid führt oft dann zu feindseligen Verhaltensweisen, angefangen mit Sticheleien und auch abwertenden Bemerkungen, dann kommen schon Verleumdung, Mobbing und Aggressionen hinzu. Der Neid führt oft dazu, dass jemand Schadenfreude empfindet, wenn jemanden etwas Negatives zustößt.

Neid und Missgunst überwinden

TIPP Nr. 1

Konzentrieren Sie sich lieber nur darauf, was Sie selber besitzen.
Sich mit anderen Personen zu vergleichen ist zwar menschlich und kann dabei helfen, sich dann weiterzuentwickeln. Wenn Sie sich aber jedoch ständig mit anderen vergleichen werden und dabei auch schlecht abschneiden, ja dann übersehen Sie leider Ihren eignen Reichtum und sind dann auch chronisch immer unzufrieden.
Es gibt also immer jemanden, der mehr von seiner Sache hat oder in seinen Sachen besser ist als Sie selbst. Sie können dabei niemals gewinnen.
Besser ist es also, wenn Sie sich mit sich selber vergleichen. Was haben Sie alles bisher in Ihrem eignem Leben erreicht und alles gelernt?
Honorieren Sie nur Ihre eignen Erfolge, Ihre eignen Erkenntnisse, Ihre eignen Leistungen und Ihren eignen Lebensweg.
Das steigert am Ende Ihre eigne Zufriedenheit, Sie kommen mit sich und Ihrem Leben in reine.

Auch interessant:  Unterschied zwischen: egozentrisch, egoistisch, narzistisch?

TIPP Nr. 2

Nutzen Sie immer Ihren Neid als ein Ansporn, etwas zu erreichen und auch zu besitzen, worum Sie wirklich andere beneiden.
Sich mit anderen zu vergleichen ist grundsätzlich nicht an sich schlecht oder auch schädlich. Ob aber das mit anderen vergleichen am Ende schädlich für uns ist, hängt dann von den Schlussfolgerungen ab, die wir dabei aus dem Vergleich gezogen haben.
Wenn wir nun andere beneiden, dann machen wir doch deren Glück zu unserem eignen Unglück.

TIPP Nr. 3

Seien Sie immer dankbar!
Überlegen Sie also jeden Tag, wofür Sie wirklich dankbar sind. Legen Sie dazu am besten ein Notizbuch an, in dem Sie mindestens täglich 5 Dinge notieren, für diese Sie sich bedanken.

Das kann ein nettes Gespräch sein, ein Lächeln eines anderen, eine sehr schöne Blume, eine gute Tat oder auch eine Aufgabe, welche Sie erledigt haben.
Wenn Sie sich nun bewusst machen, wie sehr reich Sie sind, ja dann sind Sie auch weniger neidisch.

TIPP Nr. 4

Gönnen Sie immer anderen ihren Besitz und deren Fähigkeiten.
Neid entsteht dann, wenn Sie jemand anderen nicht gönnen, was dieser selber hat. Sie verbieten dadurch ihm das, worum Sie diesen beneiden, aus dem Grund, weil Sie selbst dies nicht haben oder weil Sie es eben für ungerecht halten.
Durch diese Missgunst können Sie aber dieses Objekt Ihrer Begierde nicht zu Ihnen herbeizaubern, sondern bestrafen sich nur doppelt, indem Sie sich Ihrer eignen Lebensfreude berauben.
Begegnen Sie deswegen jedem anderen mit der Haltung: „Es ist wirklich schön, dass du … hast was du hast. Ich gönne es dir wirklich, auch dann wenn ich es gerne selber auch hätte.“

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here