Absatzmittler in BWL leicht erklärt + Beispiel

Absatzmittler sind nichts anderes als Vermittler zwischen dem Groß- und Einzelhandel. Sie stehen zwischen dem Hersteller und dem Endkunden. Sie kaufen die Ware von den Herstellern auf eigenes Risiko und verkaufen sie möglichst mit Gewinn weiter. Absatzmittler sind Geschäfte wie Supermärkte, Fachhändler, Internetshops etc., also Geschäfte, in denen der Endkunde Ware jeglicher Art erwerben kann.

Entscheiden sich die Hersteller mit den Absatzmittlern zusammen zu arbeiten, sind sie von diesen auch abhängig. Verlieren die Absatzmittler das Interesse an den Produkten des Herstellers, fahren letztere keine Gewinne ein. Die Waren können für die Absatzmittler nur dann von Interesse sein, wenn sie in das Sortiment des Endhandels passen und der Kunde ein wirkliches Interesse daran haben könnte.

Wichtig ist auch die Frage, in welchen Endhandel ein Produkt hineinpasst, das z.B. eine sehr weitreichende Beratung des Kunden zur Folge hat. Dafür muss das Verkaufspersonal nicht nur entsprechend geschult sein, sondern auch die zeitlichen Möglichkeiten haben. Weiterhin ist es von Bedeutung wie weitreichend die Verteilung der Ware ist.

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Autor(in) des Artikels:

mm

Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.

Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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