Abschreibungsbasis in VWL leicht erklärt + Beispiel

Mit der Abschreibungsbasis kann die Höhe der Abschreibungen ermittelt werden. Dies ist wichtig, da sowohl Anschaffungs- als auch Herstellungskosten bei einem Unternehmen über einen bestimmten Zeitraum der Nutzung verteilt werden. Einfach gesehen gibt die Abschreibungsbasis somit den echten Wert des Gutes an. Eine Möglichkeit für die Abschreibungsbasis ist der Wiederbeschaffungswert eines Produkts. Werden die Güter selbst hergestellt, können die Herstellungskosten als Basis dienen.

Die Berechnung der Abschreibungsbasis

Bei einer Nutzung eines Gutes über einen längeren Zeitpunkt müssen diese Anschaffungen schriftlich abgeschrieben werden. Die Anschaffungskosten werden dann über den genutzten Zeitraum des Guts verteilt. Der Wert der notiert wird für das Gut als Abschreibungsbasis ist der, der zuletzt abgeschrieben wird.

Formel: Anschaffungskosten – Restwert = Abschreibungsbasis

Wird eine Maschine am Ende der Lebensdauer verkauft, darf der erzielte Wert nicht abgeschrieben werden.

Die Abschreibungsbasis und ihre Bedeutung

Bei der Abschreibungsbasis wird diese als gewinnmindernden Aufwand in der Rechnung erwähnt. Das Ziel dabei ist, das eine Firma diese Rückstellungen für Ersatzinvestitionen nutzen kann und sie nicht an die Eigner der Anteile ausschütten muss. So muss der Wiederbeschaffungswert eines Gutes als Abschreibungsbasis erwähnt werden. Neben dem Wiederbeschaffungswert als Abschreibungsbasis, gibt es noch die folgenden möglichen Werte:

Anschaffungskosten
Herstellungskosten
Restwert 
Nutzungsdauer

Die Abschreibungsbasis – Zusammenfassung

  • Die Abschreibungsbasis gibt den wirklichen Wert an, der  abgeschrieben wurde.
  • Bei der Berechnung der Abschreibungsbasis wird der Restwert von den Anschaffungskosten abgezogen.
  • Die Abschreibungsbasis sollte dem Wiederbeschaffungswert entsprechen.

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