Abschreibungsquote in BWL leicht erklärt + Beispiel

Eine Abschreibungsquote bezeichnet ein bestimmtes Verhältnis von der Gewinnrechnung, sowie der Verlustrechnung, von deren verbuchten Abschreibungen eines erfolgten Geschäftsjahres, vom Buchwert seines Anlagevermögens.

Die jeweilige Kennzahl und die Abschreibungsquote lässt nun Schlüsse zu über ihre Nutzungsdauer, den Erneuerungszyklus von den Anlagegütern und von den damit verbundenen Kapitalbedarf.

Die Formel für eine Abschreibungsquote

Eine Formel für eine Abschreibungsquote lautet:

Die Abschreibungsquote ist = Abschreibungen / Buchwert Anlagevermögen

Die Abschreibungen

Die Abschreibungen in einer GuV gehören zum Gesamtkostenverfahren.
Diese Abschreibungen können nun eine Gewinnrechnung und eine Verlustrechnung nach einem Gesamtkostenverfahren beinhalten.

Die Abschreibungen in einer GuV nach einem Umsatzkostenverfahren

Diese Abschreibungen sind in ihrer Gewinnrechnung und ihrer Verlustrechnung nach ihrem Umsatzkostenverfahren, welche nicht explizit auftreten, aber in den Posten von den Herstellungskosten, den Vertriebskosten und den allgemeinen Verwaltungskosten auftreten. Es können die Abschreibungen aber auch die Kapitalgesellschaften, dem Anlagengitter entnommen werden.

Das Anlagevermögen

Anlagevermögen zu seinem Buchwert

Ein Buchwert vom Anlagevermögen kann aus der Bilanz entnommen werden. Dabei sind diese jedoch, entsprechend von ihren Abschreibungen in ihrer GuV, in den immateriellen Anlagevermögen, sowie bei den Sachanlagen ansetzen.

Ein Bezug von den Finanzanlagen ist aber nicht sinnvoll, da diese nicht ersetzt werden kann, zum anderen kann auch keine planmäßige Abschreibung erfolgen.

Das Anlagevermögen zu den historischen Anschaffungskosten

Alternativ ist das teilweise ein Buchwert vom Anlagevermögen, ein Anlagevermögen zu den historischen Anschaffungskosten oder den Herstellungskosten.
Dies kann dann wiederum aus dem Anlagengitter entnommen werden.

Ein Beispiel

Eine Firma schafft nun zum Zeitraum X 10 LKWs zu je 100.000 € an, die Anschaffungskosten betragen damit eine Summe von 1 Millionen €.
Eine Nutzungsdauer von den LKWs beträgt insgesamt 5 Jahre.
Eine Abschreibung im Geschäftsjahr X beträgt somit in dem Falle von linearen Abschreibung rund 200.000 € also (1.000.000 € / 5 Jahre), ein Buchwert vom Anlagevermögen zu seinem Bilanzstichtag, ein Jahr nach Zeitraum X 800.000 €.

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Eine Abschreibungsquote mit einem Anlagevermögen zu seinem Buchwert

Wird eine Abschreibungsquote auf einer Basis von seinem Anlagevermögen zu seinem Buchwert berechnet, beträgt diese 25 Prozent von (200.000 € / 800.000 €).

Diese Abschreibungsquote mit ihren Anlagevermögen zu seinen historischen Anschaffungskosten

Wird eine Abschreibungsquote hingegen auf einer Basis vom Anlagevermögen zu seinen historischen Anschaffungskosten berechnet, beträgt sie diese 20 Prozent von (200.000 € / 1.000.000 €).

Die Interpretation einer Abschreibungsquote

Die hohe Abschreibungsquote lässt sich auf durch eine kurze Nutzungsdauer definieren und von einem Anlagevermögen und damit ist eine schnelle Erneuerung möglich.
Firmen, deren Geschäftsausstattungen im Wesentlichen, immer wieder kurzfristig erneuert werden, wie zum Beispiel EDV-Geräte wie die PCs oder die Laptops, haben eine höhere Abschreibungsquote als beispielsweise Autos oder Maschinen, wenn diese mehr als 10 Jahre genutzt werden.

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