Ad hoc Publizität in VWL leicht erklärt + Beispiel

Die ad hoc Publizität gilt für Institutionen, die Wertpapiere auf den Markt bringen. Diese Papiere dienen als Kapitalgewinne indem sie von Anlegern gekauft werden.

Inhalt einer ad hoc Publizität

Diese Publizität beinhaltet Fakten, die zu einer Beeinflussung des Börsenkurses führen können. Die Bekanntgabe solcher Daten ist Pflicht. Zu diesen Fakten zählen beispielsweise spezielle Wertpapierformen, die es dem Emittent nicht mehr ermöglichen, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Ohne eine Bekanntgabe solcher Daten würde dies bedeuten, dass nur intern tätige Personen davon wissen und alle anderen somit ein Wissensdefizit erlangen. Dadurch währen gewisse Firmen im Vorteil und ein Handel wäre nicht mehr möglich.

Das geschieht mit einer ad hoc Publizität

Bevor es zu einer Publizität der Information kommt, gegen diese erst einmal an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht sowie an die Börsenführung. Danach gehen die Information an Börsen-Blätter, um die anderen Teilnehmer zu informieren. Wird keine Weitergabe der Fakten beauftragt, können Schadensersatzpflichten entstehen.

Die Anreicherung mit Werbung in den Mitteilungen ist mittlerweile untersagt, da dies in der Vergangenheit dazu führte, dass es zu viel Mitteilung gab.

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