Ähnliches löst sich in Ähnlichem – Erklärung & Beispiel

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Die Aussage „Ähnliches löst sich in Ähnlichem“ kommt aus der Chemie. Sie basiert auf dem Prinzip, dass Stoffe, die ähnliche Eigenschaften besitzen, sich miteinander verbinden können. Eine Grundlegende Voraussetzung dafür ist die Tatsache, dass Flüssigkeiten in zwei Kategorien eingeteilt werden können: polare und unpolare Lösungsmittel.

Wasser- ein polares Lösungsmittel

Ein Beispiel für ein polares Lösungsmittel ist das Wasser. Das Wassermolekül H2o bildet Teilladungen, und zwar am Sauerstoffatom eine negative Ladung und an den Wasserstoffatomen positive Teilladungen.

Beispiel: Salz löst sich in Wasser

Stoffe, die ebenfalls polare Eigenschaften besitzen, wie zum Beispiel Salz, lösen sich in diesem Lösungsmittel auf.

Beim Lösevorgang des Salzes, beim Kochsalz ist es das Natriumchlorid (NaCL), ensteht das positiv geladene Kation Natrium Na+ und das negative Chloridanion Cl-. Beide Ionen sind entsprechend ihrer Ladung von Wassermolekülen umgeben.

Unpolare Stoffe weisen diese Verteilung nicht auf und lassen sich dementsprechend nicht mit den polaren Lösungsmitteln vermengen.

Beispiel: Salatdressing- eine Sammlung von Stoffen, die sich nicht ineinander lösen

Ein ganz alltägliches Beispiel aus dem Haushalt verdeutlicht diesen Sachverhalt. Wenn man ein Salatdressing herstellt, vermengt man Wasser, Essig, Öl, Salz und Kräuter miteinander.
Das Öl lässt sich nicht mit Wasser vermengen, und es ist auch nicht in der Lage, Salze zu lösen. So lassen sich die kleinen Fettaugen im Salatdressing erklären.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich Stoffe umso besser ineinander lösen, je weniger sich deren Teilchen in ihrer Ladung voneinander unterscheiden.

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