Aktienhandel – keine Zauberei, sondern solides Handwerk

Es ist bedauerlich, dass Schüler nach zwölf Jahren Ausbildung eine Menge gelernt haben, aber keine Informationen über die wirtschaftlichen Basics des täglichen Lebens, Geldanlage, Börse oder Versicherung, erhalten haben. Kein Wunder, dass sich auch 30- oder 40jährige den Ausführungen von Versicherungsvertretern oder überzeugenden Bankberatern hilflos gegenübersehen. Die Börse ist einer der Motoren unserer Wirtschaft. Die Geldanlage in Aktien ist in den USA tägliches Geschäft für die meisten Sparer. In Deutschland liegt die Aktienquote in den Depots bei 13,8 Prozent. Dies ist ein Indiz für die Unsicherheit der Sparer in Bezug auf Börsen.

„Ich will kein Geld verlieren!“

Diese Aussage findet sich immer wieder, ist aber schlicht auf Unwissen aufgebaut. Unstrittig ist, dass Aktienkurse schwanken. Langfristig, so belegt das Chart „Stocks, Bills, Bonds and Inflation“ des US-Analystenhauses Ibbotson, kennen Aktien aber nur einen Weg: nach oben. Diejenigen, die vor der Börse Skepsis zeigen, vergessen, dass eine Anlage in Sachwerte inflationsresistent ist, eine Anlage in Geld, also Anleihen oder Tagesgelder, mit Ausnahme einer Deflation zu einem zwangsläufigen Wertverlust führt. Inflation und Zinsen hängen voneinander ab. Selbst bei den aktuell extrem niedrigen Zinsen frisst die Inflation, auch wenn selbst nur marginal, das Guthaben langsam auf. Wer langfristig stabil und überdurchschnittlich Vermögen aufbauen möchte, kommt an einer Anlage in Aktien nicht vorbei. Einsteiger sind am Besten damit beraten, zunächst in einen ETF-Sparplan zu investieren. Dieser zeigt geringere Kursausschläge als eine einzelne Aktie. Obwohl die Deutsche Bank Aktie im Jahr 2016 arg gebeutelt wurde, hat sich der DAX als Ganzes trotz Brexit recht gut behauptet.

Kann ich Aktienhandel lernen?

Kein Investor, sei er Langfrist-Anleger oder Daytrader, wurde mit seinen Kenntnissen geboren. Am Anfang stand das Lernen. So, wie ein Koch lernt, welche Gewürze zu welchem Essen passen, so sollten Anleger lernen, Handelssignale zu erkennen, sich Strategien zurechtzulegen und die unterschiedlichen Kursanalysen zu beherrschen. Dies kann durch „Try and Error“ auf einem Musterdepot erfolgen, man kann es sich aber auch durch eine Auswahl der beliebteste Bücher welche über Aktienhandel lernen handeln, anlesen. Literatur als Grundlage für das Erlernen des Handels ist ein solider Weg, der durch die aktive Nutzung eines Musterdepots noch untermauert wird. Das Musterdepot ermöglicht es dem Einsteiger, das Erlernte umzusetzen, ohne, dass er gleich echtes Lehrgeld bezahlen muss. Es ist durchgängig üblich, dass Online-Broker und Direktbanken ihren Kunden solche Depots zur Verfügung stellen. Sie sind kostenlos und bieten alle Features wie das echte Depot und die damit verknüpfte Handelsplattform. Ein Musterdepot ist auch eine schöne Hilfestellung, die Angst vor der Börse zu verlieren.

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