Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung leicht erklärt

Sind Altersversorgungsverpflichtungen durch Vermögensgegenstände entzogen, so kann ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung resultieren, so regelt es der § 246 Abs. 2 Sätze 2 und 3 HGB. Der Zugriff sämtlicher Gläubiger ist in diesem Zusammenhang nicht gestattet. Die einzige Ausnahme bildet der Arbeitnehmer. Langfristige Verpflichtungen sollen schließlich geklärt werden und die Schulden sollen behoben werden.

Beispiel zum Unterschiedsbetrag

Laut einem Gutachten bestehen Pensionsverpflichtungen in Höhe von 800.000 Euro zum Bilanzstichtag des 31.12. Damit diese Verpflichtungen gedeckt werden können, verfügt das Unternehmen über ein Deckungsvermögen, welches genau diese 800.000 beinhalten. Die Rückdeckungsversicherung wurde zuvor aufgenommen.

Zum Zeitpunkt des Bilanzstichtages haben diese Kosten einen aktuellen Zeitwert von einer Million Euro. Eine steuerliche Saldierung ist nicht erlaubt. Dagegen kann die Saldierung in der Handelsbilanz vorgenommen werden. Ebenfalls ist die steuerliche Durchbrechung des Anschaffungskostenprinzips möglich. Hierbei wird der Zeitwert als Ansatz betrachtet.

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