ALG 2 Antrag persönlich oder geht auch per Post?

Wem die Arbeitslosigkeit droht, der sollte sich umgehend arbeitslos melden, dies macht man bei der Agentur für Arbeit, jedoch der ALG 2 Antrag muss beim zuständigen Jobcenter eingereicht werden. Es ist hier zu beachten, dass das Jobcenter immer ab dem 01. eines Monats Zahlungen leistet, somit ist es wichtig das Sie die Frist wahren. Um die Frist einzuhalten genügt zunächst ein Antrag, ganz einfach formlos. Diesen können Sie schriftlich, telefonisch oder persönlich stellen.

Dann müssen Sie alle Unterlagen, die gewünscht sind einreichen, Unterlagen dienicht vorhanden sind müssen umgehend nachgereicht werden. Generell können Sie die Formulare per Post einreichen. Jedoch ist es immer besser persönlich zu Erscheinen, weil der Antragsteller, also in diesem Fall Sie im Zweifel beweisen müssen, dass Sie die Unterlagen pünktlich abgegeben haben. Bei der Abgabe kann ein Bekannter oder Freund als Zeuge mitgenommen werden, der auch als Zeuge stets aussagen kann. Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte sich immer Kopien machen und sich den Eingang des Antrags unterschreiben. Sollten noch Unterlagen fehlen, so kann Ihnen der Sachbearbeiter bei Abgabe der Unterlagen gleich mitteilen, um welche Unterlagen es sich handelt und bis wann Sie diese nachzureichen haben.

Das sollten Sie wissen

Wer ALG 2 bezieht darf kein Vermögen besitzen, denn dann könnte er erst mal von diesem Geld leben, jedoch erlaubt das Jobcenter jedem Antragsteller, dessen Ehefrau und den Kindern einen gewissen Sparbetrag, ein Sparkonto. Der erlaubte Betrag rechnet sich aus den Lebensjahren der einzelnen Personen zusammen. Jedes Jahr dürfen 150,00 Euro pro Person gespart werden, was eigentlich bedeuten würde, das eine 50 jährige Person 7500,00 Euro auf seinem Sparkonto haben dürfte ohne das das Jobcenter darauf Zugriff hätte, doch dies trifft nicht zu. Es gibt eine Obergrenze jede Person die vor 1958 geboren wurde, darf maximal einen Sparbetrag von 9.750 Euro besitzen, wer jedoch zwischen 1958 und 1964 geboren wurde, dessen Sparbetrag darf sich maximal auf 9.900 Euro beziehen und alle anderen Personen dürfen höchstens Rücklagen von maximal 10.050 Euro haben.

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