Alkane, Alkene, Alkine – was sind die Unterschiede?

Bei Alkane, Alkene und Alkine handelt es sich um Stoffgruppen. Alkane sind gesättigte Kohlenstoffe, bei Alkine handelt es sich um ungesättigte Kohlenwasserstoffe und Alkene sind ungesättigte Kohlenwasserstoffe. Alkane, Alkene und Alkine unterscheiden sich in ihrer Bindung. Alkane sind Einfachbindungen, Alkene haben mindestens eine Zweifachbindung und Alkine verfügen mindestens über eine Dreifachbindung. Diese Stoffgruppen sind einfach nach der Reihenfolge der Vokale im Alphabet benannt worden, würde es Vierfachbindungen geben, würden diese Alkone heißen, bei Fünffachbindungen dann Alkune usw. Dadurch, dass Alkene und Alkine auch Zweifachbindungen (oder sogar drei) haben, nennt man diese ungesättigt, da man noch weitere Wasserstoffe nach Belieben hinzufügen kann. wenn man dies macht, so lösen sich die Doppelbindungen in zwei Einfachbindungen auf, sodass keine weiteren Wasserstoffe aufgenommen werden können, wenn Sie also nur noch Einfachbindungen haben (Alkane), sind diese gesättigt.

Beispiele

Alkane sind gesättigte Kohlenwasserstoffe mit C-C-Einfachbindungen. Die Familie der Alkane ist an der Endung -an zu erkennen. Methan ist der einfachste Vertreter. Die Alkane kommen in großer Vielzahl im Erdöl vor.
Alkene erkennt man an der C=C-Doppelbindung. Die Doppel- und Dreifachbindungen der Alkene sind relativ instabil und können leicht aufgebrochen werden, ebenso sieht es bei den Alkinen aus. Leitet man Ethen durch Bromwasser, entfärbt sich dieses Bromwasser schnell, ohne dass UV-Licht dazu benötigt wird.

Einzelne Formeln helfen Alkane, Alkine und Alkene leichter zu verstehen. Bei allen drei Stoffen handelt es sich um chemische Stoffe mit denen wir im alltäglichen Leben immer wieder konfrontiert werden. Ein Flammenvergleich von Alkanen würde zum einfacheren Verständnis beitragen, denn man erkennt sehr schnell den Unterschied. Setzt man einer Flamme Methan zu, so geht diese gerade nach oben, bei Pentan geht die Flamme nach oben und in die Breite und bei Parrafin erhält man in Sekundenschnelle eine dicke, sich wölbende Flamme, die auch nach oben steigt. Mit steigender Kettenlänge steigt auch der Flammpunkt. Die kurzkettigen Alkane sind extrem schnell entflammbare Gase.

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