Alkansäuren nachweisen – so gehts

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In Schulen oder bei jedem der sich für Chemie interessiert, tritt irgendwann die Frage auf, wie sich Alkansäuren nachweisen lassen. Was benötigt man für solche Nachweise? Wie geht man hier am besten vor? In Untersuchungslabors, wo solche Alkansäuren in den meisten Fällen nachgewisen werden, spielen Nachweise von Alkansäuren bis höchstens 6 C-Atome eine Rolle. Diese Nachweise erfolgen immer gaschromatografisch. Sollen jedoch weitere Alkansäuren beispielsweise bis 10 C-Atome nachgewiesen werden, so würde man die Siedepunktsbestimmungen durchführen. Für das bessere Verständnis, Carbonsäuren sind organische Verbindungen, die mindestens eine Carboxygruppe im Molekül besitzen. Die Carbonsäuren, welche gesättigt und zudem aliphatisch sind bilden somit die gut strukturierte Reihe der Alkansäuren.

Alkan- und Suffixsäure ergibt Alkansäure

Bei ungesättigten Carbonsäuren muss die Lage der Doppelbindung angegeben werden.
Langkettige aliphatische Carbonsäuren werden im Sprachgebrauch als Fettsäuren bezeichnet, wobei die ungesättigten von den gesättigten stets unterschieden werden müssen. Methansäure oder auch Ameisensäure genannt, ist die Alkansäure, die im Gift vieler unterschiedlicher Insekten, sowie in den Brennhaaren der Brennesseln, aber auch in den Nesselkapseln mancher Hohltiere vorkommt. Die oben erwähnte Methansäure, welche in Ameisen vorkommt, enthält eine sogenannte Aldehydgruppe und ist daher weiter oxidierbar, was bei allen anderen Alkansäuren nicht der Fall ist. Wissenswert wäre noch, dass verdünnte Methansäure ebenso wie verdünnte Essigsäure mit unedlen Metallen reagiert, sowie Metalloxiden und alkalischen Lösungen. Höhere Alkansäuren sind stets fest.
Die Wasserlöslichkeit innerhalb der homologen Reihe der Alkansäuren nimmt ab und die Löslichkeit in unpolaren Lösungsmitteln hingegen zu. Das ist auf die Ausbildung von Wasserstoffbrückenbindungen zurückzuführen. Mit zunehmender Kettenlänge des Alkylrests nimmt die Wasserlöslichkeit wieder ab. Die Siedetemperaturen liegen deutlich über denen der entsprechenden Alkanole, was somit auf die bessere Möglichkeit der Ausbildung von Wasserstoffbrückenbindungen beruht.

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