Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg – was das eine Revolution?

Eine Revolution ist ein Vorgang, bei dem bestehende politische und gesellschaftliche Verhältnisse mit Gewalt zerschlagen und vollkommen neu errichtet werden. Bei dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg scheiden sich die Geister. Die einen sagen: Ja, es war eine Revolution. Die anderen sagen: Nein, da es „nur“ um die Unabhängigkeit ging.

Was geschah im Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg?

Die beiden Hauptakteure waren die Dreizehn Kolonien und die britische Kolonialmacht. Der Krieg an sich fand vom 19ter April 1775 bis 3ter 1783 statt. Er war der Höhepunkt der schon zuvor begonnenen amerikanischen Unabhängigkeitsbewegung und fand sein Ziel in der Entstehung der Vereinigten Staaten.

Der Beginn des Krieges entstand durch die 1774 entsandte Unabhängigkeitserklärung. Die zunächst friedlich angestrebte Legung der Streitigkeiten, fanden durch das erste Gefecht im April 1775 ein Ende und läutete damit den Krieg ein. In Folge dessen entschieden sich 12 von 13 Kolonien sich von ihrem Mutterland zu trennen. Erst am 4ten
Juli 1776 stimmte der Kongress der 13 Gründerstaaten der bis dahin korrigierten Erklärung zu. Dieser Tag ist heute als Independence Day in Amerika ein Nationalfeiertag.

Der Krieg fand zwar später erst ein Ende, doch die amerikanische Unabhängigkeit war damit besiegelt.

Revolution per Definition gibt es nicht

Eine reine Definition, an derer man den Amerikanischen Unabhängigkeitstag klar als revolutionären Schritt bezeichnen könnte, gibt es an sich nicht.

Dennoch gab es Änderungen in der Politik und der Gesellschaft. Der gewaltvolle Teil, der den meisten Revolutionen inne ist, seitens der Bevölkerung gab es auch.

Aus damaliger Sicht war es auf jedem Fall ein revolutionärer Schritt. Dennoch ist es auch heutiger Sicht eher weniger einer Revolution zuzuordnen.

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