Anteile an verbundenen Unternehmen in BWL leicht erklärt + Beispiel

Die Definition der Unternehmen mit ihren Anteilen erfolgt laut § 271 Abs. 2 HGB. Bei den verbundenen Unternehmen handelt es sich um Unternehmen, welche in die Konzenabschlüsse des Mutterunternehmens einbezogen werden müssen. Dies kann in der Funktion eines Tochterunternehmens sein oder ebenfalls die Funktion eines weiteren Mutterunternehmens haben. Wenn keine Mitsprache erfolgen wird, so geschieht das auf der Befreiungsvorschrift basierend.

Bilanzierung der der Aktien und GmbH Anteile

An verbundenen Unternehmen wird meist eine Bilanzierung innerhalb der Finanzanlagen vorgenommen. Dies geschieht durch den Bilanzposten und der verbundenen Unternehmen. Bei einer Veräußerungsabsicht handelt es sich um einen sogenannten Ausnahmefall. Das Umlaufvermögen der verbundenen Unternehmen muss ebenfalls berücksichtigt werden.

Der Bilanzstichtag gibt Auskunft über eine Wertsteigerung oder die Wertminderung. So werden die vorhandenen Anteile der Unternehmen zu den Anschaffungskosten gesetzt. Eine Ansetzung zu niedrigeren Marktwerten kann erfolgen oder eine außerplanmäßige Abschreibung.Sofern die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung erloschen sind, zieht es eine kommende Zuschreibung nach sich. Dies ist der Fall, wenn sich der Anteilwert nach einer gewissen Zeit wieder erholt.

Ein Beispiel zu den Anteile an verbundenen Unternehmen

Es ist davon auszugehen, dass das Mutterunternehmen seit mehreren Jahren an einem Tochterunternehmen zu 60 Prozent beteiligt ist. Ebenfalls werden bei einem zweiten Tochterunternehmen die Anteile von 80 Prozent gehalten. Damit verfügt die Mutter AG über bestimmte Stimmrechtanteile. Der entscheidende Einfluss und eine große Mitsprache werden auf diesen Weg garantiert.

Die Anschaffungskosten betragen für das erste Tochterunternehmen eine Million Euro und für die zweite Tochter zwei Millionen Euro. Danach stellt das Mutterunternehmen einen Konzernabschluss auf. Darin ist beinhaltet, dass beide Gesellschaften durch eine Vollkonsolidierung eingeschlossen sind. Es handelt sich also bei beiden Unternehmen um verbundene Partner. Der Jahresabschluss der Muttergesellschaft weist schließlich die Anteile von insgesamt drei Millionen Euro aus. Voraussetzung ist jedoch, dass keine außerplanmäßige Abschreibung erfolgt. Bei einem gemilderten Niedrigwertprinzip würde sich dies ändern.

Anhangsangabe der Anteile

Die verbundenen Unternehmen mit den entsprechenden Anteilen müssen verschiedene Angaben bekannt geben. So wird das vergangene Geschäftsjahr übersichtlicher und ein Ergebnis kann getroffen werden. Erforderlich sind: Name, die Höhe des Kapitals, das investierte Eigenkapital und der Geschäftsverlauf. Durch eine Tabelle mit dem Anteilbesitz wird dies ermöglicht. Darin sind auch die Beteiligungen zu finden.

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