Antiquitäten seriös schätzen lassen – wo lässt sich das machen?

Antiquitäten seriös schätzen lassen

Spätestens seit Horst Lichters Sendung ‘Bares für Rares’ entscheiden sich viele Antiquitätenbesitzer dazu, den Wert ihrer Gegenstände schätzen zu lassen und sie für einen möglichst hohen Geldbetrag weiterzuverkaufen. Der folgende Artikel soll erklären, unter welchen Bedingungen man eine Schätzung vornehmen lassen könnte beziehungsweise sollte. Zudem werden Hinweise gegeben, um seriöse Anbieter von nicht renommierten unterscheiden zu können.

Wie und wo kann man den Wert seiner Antiquitäten schätzen lassen?

Oft verbirgt sich hinter einem scheinbar wertlosen Nachlass eine wahre Kostbarkeit. Ein Fachmann kann darüber professionelle Auskunft geben. Sowohl geerbter Schmuck als auch alte Briefmarkenalben oder sonstige Sammlerstücke kommen als Antiquitäten infrage, die sich für den Verkauf bei einem Händler eignen. Bei Porzellan, Möbelstücken, Kunstwerken oder Ähnlichem sollte man den Ursprung des Gegenstandes nachweisen können. Zumeist lässt er sich in Form von Punzierungen ermitteln.

Die Anlaufstelle der Beratung wird von dem jeweiligen Gegenstand bestimmt: Bei antikem Schmuck kann man sich bei einem Juwelier erkundigen, Gemälde überbringt man einem Berater mit Erfahrungen auf diesem Gebiet. Hingegen kann ein Kunstkenner kaum validen Aussagen über ein geerbtes Diamantcollier treffen.

Hinweis: Der Preis des Stückes hängt nicht ausschließlich von seiner Herkunft, seinem Material oder Alter ab. Auch die Nachfrage seitens potentieller Interessenten und Kunden spielt bei den Kostenpunkten eine Rolle.

Was gibt es dabei zu beachten?

Es ist bei Antiquitäten grundsätzlich ratsam, einen Experten zu befragen. Beispielsweise empfiehlt sich dafür ein Antiquitätenhändler vor Ort, den man bestenfalls auch persönlich kennt. Alternativ schlägt man im Branchenbuch Adressen nach. Zudem bieten Auktionshäuser eine geeignete Gelegenheit, um die Preisklasse seiner Habe herausfinden zu lassen. Von einer Schätzung auf einschlägigen Seiten in der virtuellen Welt ist daher im eigenen Interesse Abstand zu nehmen.

Vor dem Weiterverkauf an Dritte sollte man sich Zeit zum Überdenken nehmen. Dabei macht es Sinn, sich von mehreren möglichen Käufern Angebote einzuholen und diese miteinander zu vergleichen. Im Übrigen verhält sich der Berater nur dann sachkundig, wenn er das vorliegende Stück zwar schätzen, aber nicht für sich selbst zurückbehalten möchte. Im umgekehrten Fall würde man ein preisliches Angebot erhalten, welches sich unter dem zu erwartenden Richtwert befindet.

Ein vertrauenswürdiger Antiquitätenexperte wird zunächst einen Preisvorschlag machen oder seinen Kunden an einen Kollegen vermitteln, der ihm konkretere Auskünfte geben kann. Soll die Schätzung dennoch im Netz vorgenommen werden (z.B. weil kein Fachmann vor Ort ist), sind Websites von entsprechenden Fachleuten hinzuzuziehen. Im Zweifelsfall können die Seiten ebenfalls einem Vergleich unterzogen werden, ehe man sein Erbstück schätzen lassen will.

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