Arbeitsplatzverordnung im Büro – das sollten Sie wissen

Die Arbeitsplatzverordnung dient dazu, dass die Mitarbeiter einen arbeitstauglichen und sicheren Arbeitsplatz von Ihnen als Arbeitgeber zur Verfügung gestellt bekommen.

Sobald Mitarbeiter beschäftigt werden, gibt es gesetzliche Vorschriften die eingehalten werden müssen.

Die Arbeitsstättenverordnung

Unter dieser Verordnung wird alles geregelt, was die Ausstattung und Arbeitsstätte betrifft. Sie regelt Sicherheitsvorkehrungen für Mitarbeiter, Zustand der Arbeitsstätte, Pausenräume, Toiletten und behindertengerechte Einrichtungen.

Wer sich nicht an die Vorgaben hält, muss mit Strafen vom Staat rechnen. Je nach Größe des Betriebes werden die Anforderungen natürlich individuell angepasst.

Wichtige Punkte zum Thema Wartung der Arbeitsstätte sind Fluchtwege, Feuerlöscher und Frischluftzufuhr. Es muss mindestens eine Damen- und eine Herrentoilette vorhanden sein. Das Rauchen in Büroräumen ist untersagt. Ein separater Raucherraum kann Abhilfe schaffen. Ab zehn Mitarbeitern muss außerdem ein Pausenraum zur Erholung eingerichtet werden.

Besondere Vorschriften

Die Berufsgenossenschaft hat in Zusammenarbeit mit der Bundesanstalt für Arbeitsschutz- und Arbeitsmedizin einen Leitfaden veröffentlicht, der genau beschreibt wie ein gesunder Arbeitsplatz auszusehen hat.

Als Arbeitgeber muss Ihnen bewusst sein, welche Gefahr von Bildschirmarbeitsplätzen ausgeht. Über die Einrichtung von Bildschirmarbeitsplätzen gibt es bestimmte Verordnungen an die Sie sich halten müssen.

Jeder Arbeitsplatz muss einen ordentlichen Schreibtisch, einen ergonomischen Bürostuhl und einem arbeitstauglichen PC verfügen.

Die Räume dürfen keine Gefahrenquelle für Verletzungen sein. Schreibtisch und Bürostuhl müssen so eingerichtet sein, dass die Mitarbeiter eine gerade und gesunde Haltung einnehmen können.

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