Arbitrage in VWL – Definition & Erklärung

Arbitrage bedeutet, dass unterschiedlichen Preise von Gütern oder Wertpapieren auf dem Markt Risiko genutzt werden, um daraus einen Gewinn zu schlagen.

BEISPIEL

Eine Aktie einer Firma hat bei der Börse A einen Wert von 100 Euro und bei der Börse 2 einen Wert von 110 Euro.

Wer diese Information besitzt, kann sie dafür nutzen, um daraus einen Gewinn zu erzielen. Dafür nimmt man sich beispielsweise 10 Mio. Euro (oder leiht sich das Geld) und investiert dies in die Aktien der Börse A. Bei 100 Euro pro Stück, erhält man für 10 Mio. Euro genau 100.000 Aktien.

Nach dem Kauf werden diese sofort wieder an der Börse B verkauft und man bekommt nun 110 Euro pro Aktie und somit insgesamt 11.000.000. Dies macht eine Gewinn von 1 Mio. Euro. Damit dies nicht jeder macht, verhindert der Markt solche Arbitragegewinne meist. Dabei handelt es sich nicht um ein Verbot. Vielmehr, würde dieses Verhalten dazu führen, dass jemand sich in Börse A zu viele Aktien kauft, die jedoch irgendwann an Börse B nicht mehr los wird. Deshalb sind solche Gewinne eher nur von kurzer Dauer.

Auch bei physischen Gütern gibt es solche Gewinne. Hierbei müssen jedoch immer die Transaktionskosten mit berechnet werden.

BEISPIEL 2

Man gehe davon aus der Benzinpreis in der Stadt A Beträge 1 Euro je Liter und in Stadt B 1,10 Euro. Auch hier wäre es möglich viele Liter Benzin in der Stadt A zu kaufen und diese dann in der Stadt B beispielsweise für 1,10 Euro verkauft. Hierbei kommen jedoch noch Transportkosten sowie Kosten für den Verkauf hinzu. Zudem könnten beide Städte eine so große Distanz aufweisen, dass das Öl bis zur Ankunft womöglich bereits günstiger ist.

Diese unterschiedlichen Preise werden von Unternehmen deshalb gemacht, damit diese bestimmten Personengruppen Vergünstigungen bieten können, beispielsweise für Studenten.

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