Aufwands- und Ertragskonsolidierung in BWL leicht erklärt + Beispiel

Für den Konzernabschluss ist eine Aufwands- und Ertragskonsolidierung (§ 305 HGB) vorzunehmen. Diese bezieht sich auf die Aufwendungen und Erträge, die im Konzerninnenverhältnis entstanden sind. Um diese Beträge muss die Konzernbilanz bereinigt werden.

Beispiel

Das Mutterunternehmen verkauft eine Dienstleistung an das Tochterunternehmen. In den Unternehmen wird dies beim Mutterunternehmen als Erlös, beim Tochterunternehmen als Aufwand verbucht. Aus Sicht des Konzerns kann aber ein Unternehmen nicht sich selbst etwas verkaufen, daher werden die entsprechenden Aufwendungen und Erlöse eliminiert und tauchen in der Konzernbilanz nicht auf.

§ 305 Abs 2 HGB sieht vor, dass auf die Aufwands- und Ertragskonsolidierung bei Unwesentlichkeit verzichtet werden kann.

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