Beherrschungsvertrag in VWL – Definition & Erklärung

Der Beherrschungsvertrag richtet sich nach § 291 Abs. 1 Satz 1 des Aktiengesetzes. Dabei handelt es sich um einen Vertrag, der die Umstellung der Leitung einer Aktien- oder Kommanditgesellschaft regelt. Diese Leitung beinhaltet die Übernahme der Finanz- und Geschäftspolitik sowie des Unternehmens selbst.

Bei der schriftlichen Vertragsgestaltung muss die Hauptversammlung dem ganzen mit einer mindestens 3/4-Mehrheit zustimmen. Ist das andere Unternehmen ebenfalls eine Aktien- oder Kommanditgesellschaft wird auch hier zuvor die Zustimmung der Hauptversammlung benötigt. Die Wirksamkeit des Beherrschungsvertrags beginnt mit der Eintragung ins Handelsregister. Zudem wird der Vertrag für das übernehmende Unternehmen zudem mit der Verlustausgleichspflicht verknüpft. Diese findet sich in § 302 des Aktiengesetzes.

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