Bei welcher Distanz blitzt ein Blitzer auf der Straße?

Der Polizei steht ein ganzes Arsenal an unterschiedlichen Messtechniken zur Verfügen, wie beispielsweise Provida, Pistolen oder auch Piezo. In den meisten fällen wird man wohl zwecks Radarfalle geblitzt, diese kann sich in einem geparkten Auto befinden oder ist mit einem festen Stativ am Fahrbahnrand positioniert. Es werden elektromagnetische Wellen ausgesendet, diese erfassen die Geschwindigkeit des vorbeifahrenden Fahrzeuges. Das Radargerät erfasst jedes Fahrzeug, welches herangefahren kommt und und ermittelt in Sekundenschnelle die Geschwindigkeit, liegt die Geschwindigkeit oberhalb eines vorher festgelegten Toleranzwertes, so wird ein Fotoblitz ausgelöst und das vorbeifahrende Fahrzeug wird geblitzt.

Mindestabstand für Blitzer zum Hinweisschild

Je nach Bundesland sind die Richtlinien recht unterschiedlich.

  • Baden-Württemberg 150 Meter
  • Bayern 200 Meter
  • Berlin 75 bis 150 Meter
  • Brandenburg 150 Meter
  • Bremen 150 Meter
  • Hamburg ohne Angabe
  • Hessen 100 Meter
  • Mecklenburg-Vorpommern 100 bis 250 Meter
  • Niedersachsen 150 Meter
  • Nordrhein-Westfalen ohne Angabe
  • Rheinland-Pfalz 100 Meter
  • Saarland ohne Angabe
  • Sachsen 150 Meter
  • Sachsen-Anhalt 100 Meter
  • Schleswig-Holstein 150 Meter
  • Thüringen 200 Meter

Wieso müssen Behörden überhaupt einen Mindestabstand einhalten?

Der Mindestabstand dient zum Zwecke des Sicherheitsabstandes. Würde man einen Blitzer stets direkt hinter einem Hinweisschild aufbauen, so würden Fahrzeugführer stets nach einem Hinweisschild extrem abbremsen und es bestünde die Gefahr von Auffahrunfällen. Diese Gefahren bestehen gerade auf Autobahnen in erhöhtem Maße, da die Geschwindigkeiten hier extrem hoch sind.

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