Beispiel Charakterisierung von Tschick

Tschick ist eine Figur in dem gleichnamigen Roman „Tschick“ von Wolfgang Herrndorf. Eigentlich heißt die Person, welche in dem Roman hauptsächlich mit dem Namen „Tschick“ angesprochen wird, Andrej Tschichatschow, und spielt eine sehr große und wichtige Rolle in diesem.

Tschick ist 14 Jahre alt und kommt aus Russland – genauer aus Rostow.
Er lebt jedoch, zusammen mit seinem Bruder, in Berlin Marzahn.
Tschicks Familie ist deutschsprachig, doch seine Mutter ist Russin.
Nachdem er zunächst, für vier Jahre lang, eine Förderschule besuchte, hat er auf das Gymnasium, genauer gesagt, auf das Hagecius Gymnasium in Berlin geschafft. Wie er das gemacht hat, weiß niemand. Auf dem Gymnasium besucht er die achte Klasse.

Das Aussehen

Tschick wird in dem Roman als mittelgroß und schlank beschrieben. Zudem hat er extrem hohe Wangenknochen und zwei Schlitzaugen, mit welchen er, laut Maik, aussieht wie ein Mongole.

Bevor Tschick von Maik neu eingekleidet wird, mit einer Jeans, einem grauen Jackett und einer Sonnenbrille, trug er lediglich ein weißes und sehr schmuddeliges Hemd, kombiniert mit einer billigen Jeans für 10 Euro von Kik, so wie Schuhe, welche laut Maik aussahen wie tote Ratten.

Laut Maik sah Tschick an seinem ersten Schultag aus, als hätte er eine Zigarette im Mund. Das lag an seinem leicht an der Seite geöffneten Mund.
Sowohl seine Unterarme, als auch sein Schädel sind kräftig und er hat auf einem seiner Unterarme eine Narbe. Zu guter letzt sind seine Beine relativ dünn.

Der Spitzname

Dadurch dass Andrej einen sehr komplizierten Nachnamen hat, wird dieser von allen „Tschick“ genannt. Dies ist jedoch nicht der einzige Spitzname, welchen Andrej hat, denn einige nennen ihn auch „Asi“.

Andrej lebt erst seit vier Jahren, zusammen mit seinem großen Bruder in Deutschland und spricht dafür sehr gut Deutsch. Diese Tatsache wird durch den Deutschlehrer von Andrej mit der Aussage „Er ist ein großer Formulierer“ bestätigt.

Die Familie

Die Familie von Tschick kommt, wie dieser sagt, aus überall.
Gemeint sind damit Wolgadeutsche, Volksdeutsche, Banater Schwaben, Walachen und jüdische Zigeuner.

Was davon allerdings wahr ist und was nicht, ist nicht ersichtlich.
Andrej hat keine Freude und kümmert sich auch nicht wirklich darum welche zu findet. Auch im Unterricht ist er sehr unscheinbar und fällt nicht weiter auf weshalb sich die Klasse nicht für ihn interessiert.

Die Probleme

Tschick hat nicht nur mit familiären und sozialen Problemen, sondern auch mit Alkoholproblemen zu kämpfen, was seinen Mitschülern bereits an Tschicks ersten Schultag auffällt.

Da er eigentlich immer eine zwei, und nur wenn er betrunken ist, eine fünf schreibt, fällt dies auch seinen Lehrern auf.
Tschick ist zudem äußerst direkt und hat von sieben Bruder gelernt Autos kurz zu schließen und zu fahren.

Tschick als Freund

Tschick ist sicher ein guter Freund, welcher hilfsbereit und nett ist. Er verteidigt zum Beispiel Mike vor Gericht, auch wenn er nach außen hin abweisend wirkt und wie ein „Asi“ erscheint.

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Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert. Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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