Benchmarking in VWL – Definition & Erklärung

Bei dem Benchmarking handelt es sich um einen Unternehmensvergleich. Dieser Vergleich kann sich dabei auch verschiedene Fragestellungen beziehen wie beispielsweise, wieso ein Unternehmen schneller bei der Montage ist als das andere oder warum es eine andere Laufzeit gibt. Auch die unterschiedliche Haltbarkeit gleicher Produkte wird beim Benchmarking oft diskutiert.

Beispiel für das Benchmarking

Stellen Sie sich vor ein Hersteller von Autos vergleicht sein Unternehmen mit dem einer seiner Konkurrenten. Er bemerkt dass sein EBIT-Marge bei 5 % liegt und der des Konkurrenten bei 10 %. Beim Benchmarking geht es nun darum, den Unterschied von 5 % zu erklären. Die Ursachen dafür können weitläufig sein und sowohl an unterschiedlichen Verkaufspreisen, Materialkosten oder auch an den Montagezeiten liegen. Somit geht es beim Benchmarking darum, herauszufinden, was man tun kann, um sich zu verbessern und auf mindestens die gleiche Stufe wie die Konkurrenz zu stehen.

Beim Benchmarking kann man auch Vergleiche mit Unternehmen aus einer anderen Branche stellen, die nicht direkt mit einem in Konkurrenz stehen. So können Vergleiche über den Jahresabschluss gestellt und vergleichen werden. Wie lange braucht ein anderes Unternehmen dafür usw. Auch im Bezug auf den Kundendienst findet ein Benchmarking oft branchenübergreifend statt.

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Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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