Beschäftigungsgrad in BWL leicht erklärt + Beispiel

Der Beschäftigungsgrad zeigt an welcher Anteil wie sehr in der Kapazität genutzt wird. Beträgt der Beschäftigungsgrad beispielsweise 50 % dann zeigt dies, dass entweder das Unternehmen oder eine bestimmte Maschine nur zur Hälfte genutzt wird. Ist der Beschäftigungsgrad besonders hoch, dann bedeutet dies, dass die Herstellungskosten wahrscheinlich sehr niedrig sind und die Firma dadurch einen höheren Gewinn erzielt. Der Grund der geringen oder hohen Nutzung ist dabei meist unbekannt und zudem irrelevant.

Beschäftigungsgrad-Formel

Auslastung (momentan) : Kapazität = Beschäftigungsgrad

Beispiel zur Berechnung des Beschäftigungsgrads

Eine Firma hat beispielsweise die Kapazität zur Erstellung von 4800 Stück eines Produktes während einer Zeit von 8 Stunden. Dies bedeutet, dass es der Firma rein theoretisch, sofern nichts passiert und zudem mit gleichem Input, auch von Seiten des Personal gearbeitet wird möglich ist in diesen 8 Stunden 4800 Stück Ihres Produktes herzustellen.

Werden nun jedoch nur 3600 statt der möglichen 4800 Stück hergestellt, dann errechnet sich der Beschäftigungsgrad so: 3600 : 4800 = 75 %. Eine höhere Kapazitätsauslastung, also nähere Erreichung der Kapazität ist besonders bei Firmen wichtig, die hohe Fixkosten zu decken haben.

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