Beteiligungen in BWL leicht erklärt + Beispiel

Bei Beteiligungen handelt es sich um Finanzanlagen. Diese sind Bestandteil des Vermögens eines Unternehmens zur Anlage. Laut Definition des HGB handelt es sich um Beteiligungen an anderen Unternehmen.Das dient eine andauernden Verbindung zu dem jeweiligen Unternehmen. Der eigene Geschäftsbetrieb steht dabei natürlich im Fokus. Der Gesetzgeber gebt immer von einer Beteiligung aus. Voraussetzung sind die Anteile an der Kapitalgesellschaft, die das Nennkapital überschreiten. Die Anteile bei einer Personengesellschaft sind unabhängig der Beteiligungshöhe.

Es handelt sich automatisch um eine bestehende Beteiligung. Es erfolgt für diesen Fall eine Ausweisung unter dem Begriff der Beteiligung laut § 266 Abs. 2 A. III. 3. HGB. Dabei darf es jedoch nicht verbundene Tochterunternehmen des Konzerns betreffen, die zum Beispiel mit 50 Prozent beteiligt sind. Dies würde mit einem Vermerk unter Anteile der verbundenen Unternehmen fallen. Bei einer Beteiligung, die mehr als 50 Prozent beträgt, handelt es sich um eine Mehrheitsbeteiligung. Liegen die Werte darunter, so bezeichnet man dies als Minderheitsbeteiligung.

BEISPIEL ZUM ANSATZ EINER BETEILIGUNG

Eine Auto AG kauft von 25 Prozent eine Minderheitsbeteiligung. Die Anteile der Zulieferer kosten dabei zehn Millionen Euro. Die Anschaffungskosten liegen zum Erwerbszeitpunkt bei 10 Millionen Euro und sind unter dem Bilanzposten der Beteiligung zu finden. Somit besteht zwischen den Unternehmen ein Verhältnis der Beteiligung (Beteiligungsverhältnis). Sofern außerdem noch Leistungsbeziehungen, Lieferungsbeziehungen und Darlehensbeziehungen bestehen, erfolgt die externe Darstellung in eigenen Bilanzposten . Die Auto AG und die Zulieferer AG stehen in einer Abhängigkeit zueinander. Dabei kommt es bei einem Beteiligungsverhältnis zu gegenseitigen Ausleihen, Forderungen und Verbindlichkeiten beider Unternehmen.

ANHANGSANGABE BEZÜGLICH DER BETEILIGUNGEN

Übersteigen die Anteile mehr als 25 Prozent, so müssen für die Beteiligungen folgende Angaben gemacht werden: Der Name, Wohnsitz, Höhe der Anteile an dem Kapital, das erbrachte Eigenkapital, sowie das Ergebnis des letzten Geschäftsjahrs des Unternehmens. In der Tabelle Anteilsbesitz werden die Punkte vermerkt. Darin sind ebenfalls die Anteile der verbundenen Unternehmen eingeschlossen.

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