Bewegungskrieg & Stellungskrieg – was ist der Unterschied?

Bewegungskrieg & Stellungskrieg - was ist der Unterschied

Bei einem Bewegungskrieg geht es immer einen Schritt nach vorne. Bei dieser Art von Kriegsführung ging es darum, immer weitere Gebiete einzuvernehmen und eben nicht nur auf Verteidigung zu setzen. Bewegung heißt: Nach vorne!

Bedeuten konnte das aber auch, dass die Verteidigung nicht ganz so gut aufgestellt war und der Kriegsfortschritt sehr schnell gehen konnte. Das Risiko war fast höher als beim Stellungskrieg.

Und das ist der Stellungskrieg

Der Krieg, bei dem es nur darum ging, die Stellung zu bewahren und kein Gebiet einbüßen zu müssen, war der Stellungskrieg. Die Form ist dabei immer defensiv, d.h. vor allem wurde das eigene Gebiet verteidigt.

Tatsächlich angegriffen wird dabei nicht und gekämpft auch nur dann, wenn es das eigene Gebiet zu verteidigen gilt. Schritte nach vorne werden nicht gemacht. Erfolgt kein Angriff, wird auch nicht gekämpft. Der Stellungskrieg dient also niemals der Eroberung von weiterem Gebiet und kann auch nicht dazu führen, einen Krieg zu “gewinnen”. Typischerweise wurden hierfür vor allem im 1. Weltkrieg die so genannten Schützengräben genutzt.

Schützengräben
Schützengräben

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