BG Rente auf unbestimmte Zeit – was heißt das?

Eine Rente zu bekommen, ist immer eine gute Sache. Die so genannte BG Rente wird von der Berufsgenossenschaft gezahlt und trifft nicht auf jeden Arbeitnehmer zu. Man erhält sie nur dann, wenn die Rente aufgrund eines Arbeitsunfalls oder einer Berufskrankheit anfällt.

Wann besteht grundsätzlich Anspruch auf die BG Rente?

Die BG Rente wird dann bewilligt, wenn jemand seiner Arbeit nie wieder nachgehen kann. Das kann dann der Fall sein, wenn jemand einen schweren Arbeitsunfall erlebt hat und danach in den Beruf nie wieder eingegliedert werden kann. Aber auch nach einer Berufskrankheit könnte das der Fall sein. Die BG Rente wird aber immer nur bei schweren Folgen einer Krankheit oder eines Arbeitsunfalls (auch Wegeunfall) gezahlt. Sie kann auch nur teilweise erfolgen, z.B. wenn jemand zu 30 % erwerbungsunfähig ist, bezahlt die BG die Differenz zum Einkommen.

Das bedeutet „auf unbestimmte Zeit“

Eine Rente ist normalerweise nicht auf eine bestimmte Zeit veranschlagt. Man erhält sie also in der Regel so lange wie man eben lebt, bis ans Lebensende also. „Auf unbestimmte Zeit“ kann aber dennoch bedeuten, dass die Rente nach 5 oder 10 Jahren noch einmal geprüft wird und sich etwas ändert, es bedeutet nicht, dass der Bescheid nicht anfechtbar wäre. In der Regel wird die Rente dann aber bis ans Lebensende gezahlt, so wie die gesetzliche Rente auch.

Das kann aber auch bedeuten, dass es zeitlich nicht befristet wird. Das bedeutet, dass es zunächst kein Enddatum gibt, es ist aber trotzdem möglich, dass der Anspruch trotzdem regelmäßig erneut geprüft wird, z.B. wenn Zweifel an der Richtigkeit aufkommen. Diese Prüfung würde dann immer von der BG ausgehend verlangt werden und kann mit erneuten Arztbesuchen verbunden sein.

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