Bonität in VWL – Definition & Erklärung

Bonität ist der Begriff für die Kreditwürdigkeit einer Person oder eines Unternehmens.

Die Kreditwürdigkeit beinhaltet dass:

  • der Schuldner in der Lage ist seine Raten pünktlich und in voller Summe zu zahlen.
  • der Schuldner dem Gläubiger gegenüber eine Sicherheit leisten kann.

Bei der Kreditwürdigkeit handelt es sich nicht um ein bestimmtes Vermögen, das der Schuldner besitzen muss. Wird beispielsweise Kredit Nr. 1 beantragt liegt eine Sicherheit, z. B. eine Immobilie, oder Sachgegenstände als Sicherheit vor. Möchte die Person nun Kredit Nr. 2 beantragen, kann dies zu Schwierigkeiten führen. Nämlich auch, wenn die Person sich die Tilgung des Kredits leisten kann, besteht keine weitere Sicherheit mehr.

Speziell bei einem Unternehmen hängt die Bonität von folgenden Faktoren ab:

Bei einer sehr hohen Bonität, profitiert der Kreditnehmer von geringeren Zinsen. Dementsprechend verlangen Banken oft höhere Zinsen, wenn die Bonität des Schuldners niedriger ist. Mittlerweile gibt es bestimmte Ratings, durch die Unternehmen von Agenturen bewertet werden. Viele Gläubiger orientieren sich dann an diesen Zahlen und machen davon die Kreditvergabe und -konditionen abhängig.

Bonitätsrisiko
Sinkt die Bonitätsrisiko wird auch von einem Bonitätsrisiko gesprochen. Diese kann im schlimmsten Fall dazu führen, dass das Unternehmen Insolvenz anmelden muss.

  • War dieser Artikel hilfreich ?
  • ja   nein

Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here