Brünett & Braun – was ist der Unterschied?

Die Vielfalt der Haarfarben ist so groß wie die Biodiversität auf Grünflächen und im Wald. Blond, braun, schwarz und rot sind jene Töne, die uns von Natur aus gegeben werden, abhängig von Herkunft und Pigmentierung des Körpers. Dabei handelt es sich aber nur um die Oberbegriffe.

Alleine wenn man von der Farbe blond spricht, gehen einem Friseur oder jemanden der gerne farblich experimentiert viele Variationen durch den Kopf: goldblond, platinblond, rotblond, weißblond … ebenso spielt es sich im Falle von braunen Farben ab: rotbraun, dunkel- oder hellbraun, goldbraun, kupfer, brünett. Brünett ist dabei eine Bezeichnung, die oftmals synonym für den Sammelbegriff Braun verwendet wird, allerdings gibt es zwischen beiden ein paar kleine Unterschiede.

Die Bezeichnung der Farbe Brünett kommt ursprünglich aus dem Französischen und stammt vom Ausdruck brunette ab. Dieser bedeutet grundsätzlich soviel wie bräunlich. Im deutschen Sprachgebrauch findet man die Bezeichnung allerdings überwiegend für einen Braunton mit Rotschimmer, also einer kastanienfarbigen Pigmentgebung, oder einem schokoladigen Akzent. Weiters wird der Begriff für gewöhnlich bei Vorherrschen von Naturpigmenten verwendet, also wenn die betroffene Person ihr Haar nicht künstlich pigmentiert (nicht gefärbt) hat.

Der konkrete Unterschied zwischen Braun und Brünett ist also jener, dass braun ein allgemeiner Überbegriff ist, der alle Variationen von Brauntönen bezeichnet. Dazu zählen beispielsweise rotbraun, goldbraun, hell-, mittel- und dunkelbraun, kastanienbraun oder sandbraun. Zudem ist mit dem Ausdruck braun zumeist eine dunklere Farbtiefe gemeint, als brünett sie aufweist. Brünett hingegen ist somit eine konkrete Farbbezeichnung einer braunfärbung, die einen Rotschimmer bzw. schokoladigen Akzent beschreibt.

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