Brutto Cash Flow in BWL leicht erklärt + Beispiel

Der Brutto Cash Flow umfasst sämtliche Mittel, die sofort zur Verfügung stehen. Dabei gelten Investitionen, Außenstände und gebundene Anlagen als nicht flüssig.

Ein Cash Flow ist Voraussetzung für die Aufrechterhaltung eines Betriebes. Der Begriff brutto besagt, dass fixe Abzüge wie beispielsweise Steuerbelastungen noch nicht berücksichtigt wurden.

Vergleich Netto Cash Flow

Im Gegensatz zum Brutto Cash Flow sind derartige Belastungen schon mit eingerechnet. Er dient unter anderem der internationalen Vergleichbarkeit, da die unterschiedlich hohen Steuerniveaus unberücksichtigt bleiben. Dennoch sind grenzüberschreitende Vergleiche mit Vorsicht zu genießen, da teilweise verschiedene Begrifflichkeiten eingesetzt werden und somit die Gefahr von Fehlannahmen oder Missinterpretationen besteht.

Der Cash Flow gilt als dynamische Größe, da er sich stets verändert und daher ausschließlich für einen bestimmten Zeitpunkt Gültigkeit haben kann.

Ermittlung des Cash Flows

Die Formel zur Berechnung des Cash Flows ist folgende:

„Normaler Cash Flow“ – aperiodische/außergewöhnliche Belastungen + aperiodische/außergewöhnliche Erträge = Cash Flow

Um den endgültigen Cash Flow zu ermitteln, werden also unregelmäßige Posten berücksichtigt. Es gilt jedoch, dass die Einkommenssteuer bei allen Cash Flow Varianten außen vor bleibt.

Brutto Cash Flow – Übersicht

 

  • Alle Mittel, die sofort verfügbar sind
  • Netto Cash Flow berücksichtigt fixe Belastungen
  • Berechnung des Cash Flows durch Berücksichtigung unregelmäßiger Posten
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