Buchung in BWL leicht erklärt + Beispiel

Mithilfe einer Buchung wird ein Geschäftsfall (beispielsweise ein Warenverkauf) erfasst. Der Schritt davor ist die Bildung eines Buchungssatzes, der die entsprechenden Konten angibt.

Aufgabe einer Buchung

Buchungen dienen dem Zweck der Dokumentation betrieblicher Aktivitäten. Dies ist einerseits für die Ermittlung der Steuern von Relevanz und andererseits auch für das Unternehmen selbst von Bedeutung. Schließlich benötigt der Gesetzgeber Aufzeichnungen um Betriebsprüfungen durchführen zu können und das Unternehmen Daten für interne Kalkulationen. Hinzu kommt, dass Buchungen einen Überblick über Einnahmen und Ausgaben geben.

Sowohl der Aufstellung der Bilanz als auch der Gewinn- und Verlustrechnung liegen die aufgezeichneten Geschäftsfälle zugrunde. Daher stellen schriftliche Aufzeichnungen eine Voraussetzung dar, um derartige Kalkulationen überhaupt durchführen zu können.

Beispiel

Heutzutage erfordert der Gesetzgeber keine handschriftlichen Aufzeichnungen mehr und lässt auch elektronische Buchungen mithilfe von Buchführungsprogrammen zu. Dabei gelten jedoch weiterhin die prinzipiellen Grundregeln für Buchungen wie die Bedingung, dass „Soll an Haben“ gebucht wird.

Angenommen ein Möbelfabrikant kauft eine neue Maschine zur Produktion von Tischen um 5.000 Euro. Er bezahlt sie per Banküberweisung und nimmt sie sofort in Betrieb. Aus wirtschaftlicher Sicht findet ein Austausch finanzieller Mittel gegen die Maschine statt. Die entsprechende Buchung lautet in diesem Fall „Maschine 5.000 Euro an Bank 5.000 Euro“.

Buchung – Übersicht

 

  • Dokumentation eines Geschäftsfalles
  • Basis für Bilanz, GuV etc.
  • Grundregel: „Soll an Haben“

 

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Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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