Budgetbeschränkung in BWL leicht erklärt + Beispiel

Der Begriff Budgetbeschränkung stammt aus der einfachen Mikrotheorie und besagt, dass Akteure nur so viel ausgeben können, wie es ihrem beschränkten Einkommen entspricht. Das Modell lässt die Verschuldungsoption außen vor. In dem vergleichsweise einfachen Konzept wird jene Kombination aus zwei Gütern gewählt, die den Nutzen maximiert.

Beispiel

Ein Endverbraucher hat monatlich 100 Euro zur Verfügung, die er für Brot und Butter verwendet. Ein Stück Brot hat einen Preis von einem Euro, ein Stück Butter einen Preis von zwei Euro. Gibt er sein gesamtes Geld für nur eines der beiden Güter aus, erwirbt er entweder 100 Brote oder 50 Stück Butter. Selbstverständlich sind jedoch auch Kombinationen beider Güter möglich, solange die Grenze von 100 Euro nicht überschritten wird.

Die sogenannte Budgetgerade stellt diese Obergrenze anhand aller Güterkombinationen dar. Diese ist die Grundlage des Gesetzes vom abnehmenden Grenznutzen, welches besagt, dass der Nutzen von angenommen 100 Broten gering ist, wenn der Konsum beispielsweise nur zwei Brote täglich beträgt. Der Nutzen ist daher höher, wenn eine Aufteilung der begrenzten Mittel, zum Beispiel auf 50 Brote und 25 Stück Butter, erfolgt.

Formel

Die Formel der Budgetbeschränkung lautet Y = p1x1 + p2x2, wobei Y für das verfügbare Einkommen, p1 und p2 für die Güter und x1 und x2 für die entsprechenden Mengen stehen.

Budgetbeschränkung – Übersicht

 

  • Konzept der einfachen Mikrotheorie
  • 2-Güter-Modell zur Vereinfachung
  • Ausgaben maximal in Höhe des begrenzten Einkommens

 

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