Burning Series – 11+ bessere, legale & kostenlose Alternativen

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Die Liste der Streaming-Plattformen ist lang und wächst stetig. Außerdem erfreuen sich auch TV-Serien immer größerer Beliebtheit. Manche Anbieter legen ihr Augenmerk dementsprechend ganz gezielt auf Serien-Fans.

Zu den größten, bekanntesten und vor allem beliebtesten zählt die Plattform „Burning Series“, welche aktuell über die Domain www.bs.to aufgerufen werden kann. Natürlich sollte der Umstand, dass „Burning Series“ im Laufe der Zeit viele Domain-Wechsel vollzogen hat schon so manchen Benutzer aufhorchen lassen. Aber das Angebot mit mittlerweile über 3000 Serien, von welchen oftmals komplette Staffeln zur Verfügung gestellt werden, ist dennoch sehr verführerisch, sodass die Anzahl der Benutzer stetig wächst. Allerdings muss man beachten, dass sich dieses Angebot auch in einer rechtlichen Grauzone befindet, welche wir hier näher ausloten wollen.

Die Website selbst stellt ihren Benutzern keine Daten auf dem eigenen Server zur Verfügung. Das Selbstverständnis dieser „Grauzonen-Seiten“ besagt, dass es sich lediglich um eine Sammlung von Links nebst integrierter Suchmaschine handelt. Nach deutschem Recht ist allerdings die auch Bereitstellung solcher Links zu offensichtlich illegalen Inhalten bereits eine Straftat. Zwar gibt es derzeit noch keine EU-weite Richtlinie zu diesem Thema, man kann aber davon ausgehen, dass sich die Gesetzgebung der EU-Staaten hier auf eine einheitliche wie auch eindeutige Regelung verständigen wird. Klar ist aber in jedem Fall: Das Angebot von Burning Series und ähnlichen Anbietern verletzt die Rechte der Lizenzinhaber. Das Anbieten von Inhalten, ohne mit dem Urheber ein gültiges Lizenzabkommen zu treffen, ist illegal und wird es auch weiterhin bleiben.

Die Bedeutung von „offensichtlich illegal“ im Detail

Die deutsche Rechtsprechung sagt aus, dass das Herunterladen von „offensichtlich illegalen“ Inhalten und Dateien verboten ist. Diese Formulierung ist jedoch etwas schwammig. Wir gehen darum sowohl in Kurz- wie auch in Langform auf diesen Passus ein.

Die Kurzform: Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Rechteinhaber seine Werke (egal ob Filme, Serien oder Musik) kostenlos bereitstellt, ist verschwindend gering. Er wäre mit solch einem Vorgehen nicht in der Lage, die angefallenen Kosten für die Produktion wieder einzuspielen. Es besteht also in jedem Fall eine wirtschaftliche Notwendigkeit für fließende Einnahmen.

Zwar gibt es oft zeitlich befristete Promotions, in denen zum Beispiel einige Folgen einer Serie auf einer bestimmten Plattform gratis zur Verfügung gestellt werden. Ganze Staffeln werden jedoch immer die Ausnahme bleiben – ganz besonders auf inoffiziellen Portalen.

Nun die Langform. „Offensichtlich illegal“ ist gesetzlich noch nicht abschließend definiert worden. Das bedeutet, dass jedes deutsche Gericht den Passus nach eigenem Ermessen und abhängig vom Einzelfall für sich auslegen kann. Durch die wenig eindeutige Formulierung bleibt dabei ein sehr großer Raum für eigene Interpretationen offen. So wie sich die Auffassung von Privatpersonen zur Aussage „offensichtlich illegal“ unterscheiden können, gilt das damit auch für die Gerichte. Nun mag man vielleicht denken, dass man es ja „auf einen Versuch ankommen lassen“ könne. Dazu sei aber gesagt, dass bei einem Verstoß gegen gültiges Recht allein die Folgekosten einer Gerichtsverhandlung schnell in den vier- bis fünfstelligen Bereich steigen können. Und dieses Risiko möchte wohl kaum jemand eingehen.

Die Alternativen

Es gibt sie, die Alternativen zu „Burning Series“ – und einige von ihnen sind sogar kostenlos. Die hier angebotenen Streams werden zumeist über die Werbeeinnahmen des Portals finanziert, was direkt an den User weitergegeben wird.

Kostenlose Angebote:

http://www.netzkino.de
http://www.myvideo.de/serien
http://www.clipfish.de/special/serien/home/

http://www.myspass.de

Kostenpflichtige Angebote:

http://www.netflix.de
https://www.amazon.de/gp/video/storefront

http://www.maxdome.de/
https://de.wuaki.tv

Lieber zur legalen Alternative greifen

Wenn man die Gefahren der „Grauzonen-Seiten“ ihrem Nutzen gegenüberstellt, kann man eigentlich nur zu einem raten. Der Verzicht auf diese dubiosen Angebote ist die sicherere Alternative. Zwar mögen die angebotenen Inhalte auf „Burning Series“ und Co. zunächst gratis sein, jedoch können die Konsequenzen und die damit verbundenen Folgekosten immens sein. Nicht ganz außer Acht lassen sollte man natürlich auch die moralische und wirtschaftliche Instanz. Die Macher der Serien und Filme haben eine Menge Kreativität, Geld und Arbeit in ihre Projekte gesteckt. Werden die Kosten nicht gedeckt, wird es keine Fortsetzungen mehr geben. Die Betreiber der illegalen Portale freuen sich aber im Gegenzug über sehr hohe Werbeeinnahmen.

Unsere Wahl wäre also in jedem Fall eine der von uns aufgezeigten, teilweise sogar ebenfalls kostenfreien, Alternativen. Bestimmt werden auch Sie hier fündig und entdecken mit etwas Glück nicht nur Ihre Lieblingsserie, sondern können sich schon bald über neue Highlights freuen.

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