BWL: Der Beta Faktor – Beispiel, Formel & Berechnung

Der ß-Faktor, Beta-Faktor oder kurz „das Beta“ zeigt die Sensibilität von Wertpapieren gegenüber Marktveränderungen an. Das Beta bezeichnet die Volatilität, die Schwankungsfähigkeit, des Wertpapiers.

Am ß-Faktor wird deshalb das Risiko bzw. das Spektrum der Schwankung gemessen. Diese Messung erfolgt immer im Marktvergleich.

Beispiel für die Bedeutung des Beta:

  • ß = 1 bedeutet: bei einer Marktsteigerung von 10% steigt die Aktie um 10%
  • ß = 1,2 bedeutet: bei einer Marktsteigerung vom 10 % steigt die Aktie um 12 %, fällt der Markt in gleichem Maß, fällt auch die Aktie um das 1,2-fache

Ist das Beta negativ, reagiert die Aktie entgegen dem Marktgeschehen. Steigt der Markt, fällt die Aktie.

Berechnung:

ß = Kovarianz zwischen Aktie und Marktindex / Varianz des Marktindex

Als Berechnungsgrundlage dienen vergangene Daten der entsprechenden Kurse. Für das CAPM und die Kapitalkostenberechnung wird das zu erwartende Beta benötigt, deshalb muss das Beta vorbestimmt werden.

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