Courtage in VWL leicht erklärt + Beispiel

Definition: Courtage

Die Courtage ist unter der Bezeichnung Provision geläufiger. Sie bezeichnet den Wertanteil an einem Geschäft, den eine vermittelnde Person für ihre Tätigkeiten bezieht.

Einsatzbereiche und Auszahlung

Ob an der Börse, im Dienstleistungssektor oder bei Kreditunternehmen – der Verkauf durch Dritte ist in fast allen Branchen denkbar. Durch die Vermittlung von Aufträgen steht der vermittelnden Person ein gewisser Prozentsatz des Verkaufswertes zu. Sie wird also als Umsatzbeteiligung ausgezahlt.

Courtage

Vor allem an der Börse spricht man bei dieser Provision von Courtage. Ein Makler erhält, je nach gehandelten Wertpapieren, zwischen 0,06 und 0,08 Prozent. Die Bezeichnung Courtage ist auch im Immobiliengeschäft üblich. Hier ist die Provision durch das Wohnsongs-Vermittlung-Gesetzt geschützt. Generell ist das Provision-recht im Handelsgesetzbuch zu finden.

Courtage und Tantieme

Grundlegende Unterschiede bestehen zwischen der Courtage und Tantieme. Zweitere ist eine reine Gewinnbeteiligung. Das bedeutet sie ist nicht vom Verlust oder Gewinn eines Arbeitgebers abhängig. Eine Zwischenform bildet die Umsatztantieme. Auch zu Prämien gibt es Unterschiede.

Zusammenfassung: Courtage

  • Bei der Courtage handelt es sich um eine Provision.
  • Einer vermittelnden Person steht ein Prozentsatz des Verkaufswertes zu.
  • Die Courtage ist in vielfältigen Geschäftsformen vorzufinden.
  • Die Provision ist grundsätzlich von der Tantieme sowie der Prämie zu unterscheiden.

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