Darf man Rosenkohl roh essen? Aufklärung & Tipps

Darf man Rosenkohl roh essen

Rosenkohl wird in den Wintermonaten gerne deftig mit Speck serviert. Ob als Beilage oder in einem vegetarischen Auflauf: Das Wintergemüse ist vielfältig einsetzbar. Doch kann man die kleinen Kohlköpfe auch roh verzehren?

Rosenkohl nennt sich auch Brüsseler Kohl. Zu dem Zweitnamen kommt das junge Gemüse, da es im 18. Jahrhundert in der Gegend um Brüssel gezüchtet wurde. Die Varietät des Gemüsekohls besteht aus Knospen, den sogenannten Blattröschen. Von September bis März ist Rosenkohlzeit.

Roh kann Rosenkohl durchaus gegessen werden, denn es ist nicht giftig. Allerdings eignet sich das Gemüse nicht als ideale Rohkost. Gekocht ist das Wintergemüse leichter bekömmlich. Im rohen Zustand sind die kleinen Sprossen oft fest und hart. Rosenkohl zählt, wie der Name schon sagt, zu den Kohlsorten. Diese können roh zu einem Blähbauch führen, da sie viele Ballaststoffe enthalten. Leicht vorgegart sind die kleinen grünen Kugeln aber eine tolle Zutat im Salat.

Rosenkohl im Salat

Rohkost-Liebhaber geben Rosenkohl gerne in Salate dazu. Kurz vorgegart ist das Gemüse gut bekömmlich. Mit einem leckeren Dip kann die Kohlart ebenfalls als Rohkost-Snack durchgehen. Esstipp: Den Rosenkohl nicht im Ganzen verzehren, sondern fein raspeln oder in Scheiben schneiden. Als Salatvariante schmeckt Rosenkohl prima mit Apfel und Walnüssen. Den Rosenkohl dafür erst putzen und dann fein hobeln.

Zu lange kochen schadet Rosenkohl

Kohl ist sehr vitaminreich, daher sollte das Gemüse nie zu lange gekocht werden. Ansonsten verliert es an wichtigen Nährstoffen. Schwimmt der Rosenkohl zu lange im Wasser, zerfallen die Röschenblätter. Die optimale Kochzeit beträgt 5-7 Minuten.

Rosenkohl für eine gesundheitsbewusste Ernährung

Rosenkohl ist sehr kalorien- und fettarm. Wer sich gerne gesund ernährt, greift oftmals zu dem Gemüse als Beilage oder Hauptkost, zum Beispiel aus Auflauf. Durch den hohen Proteinanteil ist Rosenkohl sehr nahrhaft und dabei sättigend. Die kleinen Röschen sind zudem ein Booster für das Immunsystem. Dank des hohen Vitalstoffgehalts schützt der Verzehr vor Erkältungen und grippalen Infekten. Das Wundergemüse schützt zudem vor krebserregenden Stoffen.

Tipps beim Kauf von Rosenkohl

Ob roh oder gekocht: Hier gibt es Tipps zum Kauf

Der Kohl sollte hell- bis dunkelgrün sein. Achten Sie darauf, dass die Röschen fest geschlossen sind. Das ist ein Zeichen für eine frische Ernte. Im besten Fall ist das Kohlgemüse so fest, dass er beim Drücken zwischen Daumen und Zeigefinger nicht nachgibt.

Rosenkohl sollte schnell verzehrt werden. Er hält sich maximal drei Tage im Kühlschrank. Als Rohkost ist das Gemüse vielen Menschen lieber, da gekocht schnell der Kohlduft durchs Haus weht. Da werden sicher einige Kindheitserinnerungen wach.

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