Darf man Zucchini & Brokkoli roh essen? – Aufklärung

Ein hartnäckiges Gerücht macht die Runde: dass grünes Gemüse, wie Brokkoli und Zucchini ungesund, wenn nicht sogar giftig sind, beim Verzehr in roher Form. Dennoch machen Trends wie Zucchini-Spagetti und Zucchinistreifen in Salaten auf den bekanntesten Rezeptplattformen die Runde. Kein Wunder, dass so manch ein Hobbykoch verwirrt ist und mit dem Garen des Gemüses auf Nummer sicher gehen will.

Die Zucchini

Beliebt bei jenen die sie als Beilage zu Fleischgerichten essen sowie bei Vegetariern. Sie schmeckt im Kuchen, in der Suppe wie auch überbacken sehr lecker und ist mit den Kürbissen eng verwandt, zählt sogar zu einer Unterart der Gartenkürbisse – die Zucchini. Auch ihre Inhaltsstoffe können sich sehen lassen, denn abgesehen von über 90 % des Wasseranteils spendet die Zucchini unter anderem Vitamin A, Vitamin C, Kalium, Kalzium und Ballaststoffe.

Zucchinis können aber auch einen ungesunden Stoff enthalten. Dieser nennt sich Cucurbitacine. Der toxische Stoff kann durch Rückkreuzungen entstehen. Es ist jedoch sehr einfach herauszufinden, ob eine Zucchini den giftigen Stoff enthält. Denn der bittere Geschmack verrät die Cucurbitacine. Wenn eine Zucchini also bitter schmeckt: Finger weg! Auch nach dem Garen kann der Stoff erhalten bleiben. Dieser schädigt die Magen-Darmschleimhaut.

Die Frage ob Zucchinis roh bedenkenlos gegessen werden kann somit mit einem: „Ja, wenn …“, beantwortet werden. Nämlich, wenn die Zucchini bitter schmeckt, dann ist diese zu entsorgen. Das gilt jedoch nicht nur für die rohe Zucchini, sondern auch für gekochte. Sie können die Zucchini also dann bedenkenlos roh in den Salat für die nächste Gartenparty schneiden, wenn sie die Bitterstoffe nicht enthält und ihren typischen Geschmack hat.

Der Brokkoli

Er zählt neben schwarzem und weißem Senf, Rettich, Radieschen und anderen Kohlsorten zu den Kreuzblütlern. Wer sich für diesen gesunden grünen Farbtupfer auf dem Speiseteller entscheidet, bekommt reichlich Vitamin C und Mineralstoffe. Doch leider verflüchtigen sich diese tollen Inhaltsstoffe beim Kochen. Deshalb: Ja zu rohem Brokkoli!

Beim Verzehr von rohem Brokkoli sollte das Gemüse gründlich geputzt und gewaschen werden. Ergänzend sei noch angemerkt, dass beim Essen von rohem Brokkoli meist die Röschen den Stielen vorgezogen werden. Das hängt vor allem mit der Konsistenz zusammen. Wichtig ist bei dem ganzen Lobgesang auf den Brokkoli auch zu erwähnen, dass dieser, wie viele der Kreuzblütler, dazu neigt, Blähungen zu verursachen. Vor allem durch die Menge an verzehrtem Brokkoli ist das einfach zu regulieren.

Richtiges einfrieren

Bei Gemüse ist die Lagerung in Bezug auf die Haltbarkeit der gesunden Köstlichkeiten entscheidend. Zucchini wird am besten gewürfelt und ohne dem dabei ausgetretenen Saft in einer Dose eingefroren. Bei Brokkoli reicht es, eine Folie um die einzufrierende Menge zu wickeln.

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