Das Brot Wolfgang Borchert – Interpretation und Inhaltsangabe

Das Brot von Wolfgang Borchert gehört zur Gattung der Kurzgeschichten und wurde 1949, wenige Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs, veröffentlicht. Inhaltlich geht es um die Hungersnot der Bevölkerung in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Werk gehört folglich zur frühen Nachkriegsliteratur und speziell zur sogenannten „Trümmerliteratur“, welche sich mit den Folgen und der Zerstörung des Zweiten Weltkriegs auseinandersetzt. Im Folgenden gibt es hilfreiche Tipps für das Schreiben einer Inhaltsangabe für die Schule.

Der Inhalt der Geschichte

In der Kurzgeschichte „Das Brot“ geht es um ein älteres Paar, das zusammen in einer Wohnung in Deutschland lebt. Die Geschichte wird aus der Perspektive der Frau erzählt.

Eines Nachts wacht sie auf, weil sie Geräusche aus der Küche gehört hat. Ihr Mann liegt nicht wie gewohnt im Bett neben ihr, also steht sie auf und geht in die Küche. Dort ertappt sie ihren Mann dabei, wie er gerade eine Scheibe Brot gegessen hat. Der Mann versucht sich herauszureden und sagt, dass er Geräusche gehört hat und nachsehen wollte. Die Frau durchschaut die Situation und auch ihr Mann begreift, dass er ertappt wurde. Letzten Endes versuchen beide der peinlichen Situation auszuweichen und bestärken sich gegenseitig darin, dass da wohl doch ein Geräusch war.
Die Beiden gehen wieder ins Bett und die Frau hört, wie der Mann noch das Brot im Mund kaut. Am nächsten Tag isst die Frau nicht wie üblich drei Scheiben Brot, sondern gibt ihrem Mann eine ab, damit es nicht wieder zu einer ähnlichen Situation in der Nacht kommt. Sie sagt, ihr werde schlecht vom Essen, um sich zu rechtfertigen.

Weitere interessante Artikel:  Emilia Galotti - Inhaltsangabe / Zusammenfassung

Die Interpretation

Die Geschichte beschreibt anhand eines konkreten Beispiels, wie sich die Nahrungsmittelknappheit nach dem Zweiten Weltkrieg auf die Menschen ausgewirkt hat. Das alte Paar versucht auf seine Art mit der Situation fertig zu werden. Der harte Alltag ist aus heutiger Sicht nur schwer vorstellbar, damals war es aber harte Realität.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here