Das Grundpfandrecht in VWL leicht erklärt + Beispiel

Das Grundpfandrecht zählt in die übergeordnete Kategorie der Pfandrechte. Dabei betrifft das Grundpfandrecht immer ein Grundstück und dient der Sicherstellung einer Forderung durch das jeweilige Grundstück. Pfandrechte beschränken sich dabei nicht nur auf Grundstücke, sondern generell auf allerlei Gegenstände und Vermögensgüter. Ein Risiko besteht hier immer in der Differenz zwischen tatsächlichem Sachwert des Grundstücks oder des Gegenstandes und dem aktuellen Kaufpreis.

Grundstücke gelten allerdings als sehr sicheres und konstantes Gut, die gleichzeitig auch mit einem hohen Wert verbunden sind. Banken und Unternehmer akzeptieren Grundstücke daher generell als Pfandgegenstand.

Die Verpfändung von Grundstücken folgt häufig in Verbdingung mit dem Vorhaben eines Hausbaus. Wenn für den Bau eines Hauses Geld bereitgestellt werden muss, so geben die Eigentümer als Sicherheit meist das zu bebauende Grundstück an. Sollten die dann folgenden Raten, aus welchen Gründen auch immer, nicht bezahlt werden können, dann kann die Bank das Grundstück Zwangsversteigern oder Fremdverwalten.

In Deutschland gibt es sogenannte verbriefte Rechte. Zu diesen zählen die Grundschuld, die Hypothek und die Rentenschuld. Die Grundschuld wird dabei in das Grundbuch eingetragen. Dies soll sicherstellen, dass das Grundstück zum einen voll abbezahlt werden kann und zum anderen, damit es nicht doppelt verkauft werden kann.

Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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