Das Reputationsmanagement in VWL leicht erklärt + Beispiel

Unter einem Reputationsmanagement versteht man die sogenannte systematische Identifizierung feindlicher Nachrichten über ein Unternehmen und deren Gegenmaßnahmen. Insbesondere in PR-Krisen ist dieses Management wichtig.

Es geht z. B. um den richtigen Umgang mit Skandalen und sogenannten Shitstorms in den sozialen Netzwerken. Negative Reaktionen von den Medien bzw. der einzelnen User können hier auch auf eine tatsächliche Verfehlung der Unternehmung beruhen, Insbesondere auf Umweltskandale. Sie können jedoch auch jeder Grundlage entbehren. Die Unternehmen müssen hier vernünftig handeln.
Zwei Ziele sollten die Verantwortlichen verfolgen:

1. Es sollte jede weitere Eskalation vermieden werden. Mit einer schlechten Kommunikationspolitik, können Firmen die Situation stattdessen noch weiter verschlimmern.
2. Sie sollten negative Berichterstattungen oder die Wut eindämmen und diese am besten überwinden.

Herausforderungen des Web 2.0

Die Etablierung des Internets hat die Relevanz eines guten Reputationsmanagements gesteigert. Über Blogs und in den sozialen Netzwerken können sich beinahe nicht kontrollierbare Image-Probleme für Unternehmungen entwickeln. Firmen müssen solche Entwicklungen frühzeitig erkennen, um sie dann am besten gleich im Keim zu ersticken. Hierfür sollten sie wichtige Homepages oder auch Plattformen im Blick haben. Des Weiteren müssen sie sich auch dann konkret überlegen, welche Gegenmaßnahmen einzuleiten sind.

Juristische Schritte können dazu gehören, z. B. auch Unterlassungserklärungen im Falle von Falschbehauptungen. Es besteht immer die Gefahr, dass sich Menschen mit den Betroffenen solidarisieren. Nicht immer ist es ratsam, juristische Möglichkeiten hier auszuschöpfen. Pauschale Ratschläge kann es hierbei nicht geben, es ist jeweils vom Einzelfall abhängig

Das Reputationsmanagement im Überblick

• Der Umgang mit allem, was dem Image schade n könnte
• Eine systematisch aufgestellte Herangehensweise wie im Krisenfall vorzugehen ist
• besondere Problemstellung durch das Web 2.0

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here