Datei ausführen oder speichern – was ist der Unterschied?

Auf dem Laptop oder PC hat man nicht immer sofort alle Programme, die man braucht oder will. Daher muss man im Internet nach vertrauenswürdigen Anbietern suchen und sie mit Hilfe derer Internetseiten installieren. Hat man erstmal einen Download durchgeführt oder den entsprechenden Button getätigt, dann kann man zwischen „Datei ausführen“ oder „Datei speichern“ wählen. Doch was genau ist der Unterschied zwischen den beiden? Im Folgenden werden beide Möglichkeiten erläutert und deren Unterschiede herausgearbeitet.

Datei ausführen

Eine Datei ausführen bedeutet, dass man sie nicht auf dem Laptop speichert, sondern direkt aktiviert. Möchte man also ein Programm installieren, wird die Datei nicht dauerhaft auf dem PC gespeichert, sondern einfach installiert. Auch bei anderen Dateien, nicht nur Programmen, ist dem so.

Es gibt also keine Speicherung auf dem PC. Der Nachteil ist, dass im Gegensatz zum Speichern nicht immer kontrolliert wird, ob die Dateien beschädigt oder mit Viren versehen sind. Daher sollte man nur direkt ausführen, was sich Vertrauen verdient hat. Programme auf den Seiten der Hersteller oder bekannter Internetseiten, zum Beispiel. Weiterhin kann man Programme nicht einfach neu installieren, wenn man sie aus irgendeinem Grund deinstallieren muss. Man muss sie erneut im Internet suchen.

Der Vorteil ist, dass es viel schneller geht und man auf dem PC nicht erst nach der gespeicherten Datei suchen und diese dann ausführen muss. Man kann sie direkt anwenden und der Laptop oder PC findet sofort das richtige Programm, mit dem die Datei geöffnet werden kann.

Datei speichern

Eine Datei, die gespeichert wird, befindet sich dauerhaft auf der Festplatte. Man kann selbst bestimmen, an welchem Ort sie abgelegt wird, oder findet sie im Download-Verzeichnis.
Nachdem die Datei gespeichert wurde, kann man sie anklicken und ausführen, wann immer man will.

Der Nachteil ist, dass es ein wenig länger dauert und dass man oft selbst nach dem richtigen Programm suchen muss, um die Datei auszuführen oder zu öffnen.
Ein Vorteil ist, dass eine gespeicherte Datei vom PC oder Laptop auf Viren und Beschädigungen geprüft wird. Zudem hat man dauerhaft Zugriff auf sie. Deinstalliert man beispielsweise ein Programm, kann man es mit einem einfachen Klick wieder installieren.

Fazit

Eine Datei ausführen heißt, dass man sie mit einem Klick direkt aktiviert. Sie wird nicht dauerhaft gespeichert. Speichern heißt, dass man sie erst auf der Festplatte ablegt und dann ausführt.

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Autor(in) des Artikels:

mm
Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert. Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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