Dauerfristverlängerung im Steuerrecht leicht erklärt + Beispiel

Normalerweise ist ein Unternehmer dazu angehalten seine Umsatzsteuervoranmeldung, bis spätestens 10 Tage nach Ablauf des Voranmeldezeitraums, an das Finanzamt abzugeben. Beispielsweise wäre der 10. August der letzte Tag der Frist für den Monat Juli. Das bedeutet dann auch, dass bis zu dem Tag die Buchführung für Juli angeschlossen sein muss.

Laut § 46 UStDV kann aber, im Falle einer Verzögerung, eine Dauerfristverlängerung beantragt werden. Diese gilt dann jedoch nicht nur für diesen einen Monat, sondern ist dauerhaft geltend. Nach der Beantragung hat der Unternehmer jeweils einen Monat mehr Zeit. Beispielsweise müsste er die Umsatzsteuervoranmeldung für Juli, erst am 10. September abgeben.

Wird diese Methode gewählt, so fällt eine Sonderzahlung an das Finanzamt an, die 1/11 der Vorauszahlungen (in Summe) aus dem letzten Jahr entspricht (§ 47 UStDV).

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