Degressive Kosten in BWL leicht erklärt + Beispiel

Degressive Kosten beschreiben einen Kostenverlauf, bei dem die gesamten Kosten im Verhältnis zur Änderung der hergestellten Stückzahl nur um ein Minimum gesteigert werden. Erhöht sich zum Beispiel die Stückzahl um fünf Prozent, steigen die Kosten dafür um weniger als fünf Prozent.

Weitere Bezeichnungen: Degressiver Kostenverlauf, sowie unterproportionale Kosten.

Ein Beispiel für degressive Kosten

Für tausend hergestellte Autos betragen die Kosten zehn Millionen Euro. Wird die Produktionsmenge der Autos auf zehn Prozent erhöht, steigen auch die Kosten der 1100 produzierten Autos auf 10,5 Millionen Euro. Die Kosten haben nur eine Steigerung von fünf Prozent. Dies wird als degressiver Kostenverlauf bezeichnet. Die Ursache für so einen Kostenverlauf ist eine Fixkostendegression.

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Autor(in) des Artikels:

mm

Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.

Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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