Den richtigen Laptop für das Studium kaufen – worauf achten?

Das Studium beginnt und viele Studenten fragen sich, wie sie ihren Studienalltag am besten bewältigen sollen. Dabei kommen sie um die Verwendung des Internets bzw. Intranets kaum herum. Die Anmeldung zu Klausuren und Seminaren, der Zugriff auf wichtige Datenbanken und Archiven, das Herunterladen von Studienmaterialien – das alles läuft heutzutage über das Internet. Genauso müssen sie sich darauf vorbereiten, Vorträge zu recherchieren, Präsentationen zu erstellen, sich aufgenommene Vorlesungen anzuhören und Hausarbeiten zu schreiben. Sprich: Ohne einen PC geht heute gar nichts mehr.

Studenten denken oft darüber nach, sich einen guten Laptop statt eines Heim-PCs zu besorgen. Oder einen Laptop zusätzlich zu einem PC. Wie praktisch diese tragbaren Lappis für das Studiendasein sind, lässt sich nicht abstreiten; bequem lassen sie sich in den Hörsaal oder die Bibliothek bringen, auch mal auf die Wiese oder das Café.

Worauf muss aber genau beim Kauf eines Laptops geachtet werden? Welche Aufgaben hat er zu erledigen, wie viel darf er kosten? Und wo stellt er sich besonderen Herausforderungen?

Was sollte ein Laptop allgemein können?

Ein Laptop sollte angenehm zu transportieren sein. Wie viel Zoll er genau haben soll, hängt davon ab, wozu man ihn braucht, wie viel man bereit ist, selber zu tragen und auch vom eigenen Geschmack. Wer mit Grafiken arbeiten will, sollte über ein größeres Display nachdenken, wer nur Texte abtippen will, kann mit einem kleinen Bildschirm Vorlieb nehmen. 12 oder 13 Zoll reichen meistens aus. Höchstens 15 Zoll, das ist schon recht groß. 8 Zoll sind winzig und man wird keine Freude daran haben, etwas auf der kleinen Fläche entdecken zu wollen. Riesige Varianten wie 21 Zoll eignen sich vielleicht dafür, einen Tower zuhause zu ersetzen. Das Herumtragen wird aber zur Qual. Der Bildschirm sollte auf jeden Fall verspiegelt sein, dadurch ermüden die Augen nicht so leicht.

Je größer der Laptop ist, desto schwerer wird er natürlich. Es hängt auch hier davon ab, welche Lasten man bereit ist zu tragen und wie oft man unterwegs ist. 2 kg sind gut, leichter ist immer besser.

Die Akkulaufzeit ist besonders wichtig, denn zwischen den Vorlesungen bleibt nicht immer genügend Zeit, den Laptop aufzuladen. Man sitzt auch nicht zwingend in der Nähe einer Steckdose. Die Laufzeit, Standby-Betrieb nicht mit eingerechnet, sollte zumindest 2 Stunden betragen, besser noch 3 bis 4 Stunden. Alles darunter reicht gerade mal für eine Vorlesung. Mehr Akkulaufzeit kann nicht schaden, wirkt sich aber auch auf den Preis aus.

Die Tastatur sollte angenehm zu handhaben sein. Im Gegensatz zu einem Heim-PC kann die Tastatur nicht so leicht ausgetauscht werden. Auch wichtig: Lautstarkes Tastengeklackere stört die anderen Studenten. Besser die Tastatur zuvor ausprobieren. Das ist übrigens einer der Vorteile davon, einen Laptop im Laden zu kaufen: Man hat das Gerät gleich zur Hand, kann Größe und Gewicht abschätzen, ohne sich auf Herstellerinformation verlassen zu müssen. Natürlich gibt es im Internet sehr oft Schnäppchen, die der Laden nicht bietet. Im diesem Fall lohnt es sich trotzdem, sich den Laptop im Laden anzuschauen und darauf im Netz zuzuschlagen.

Auch mit dem Touchpad sollte man sich vertraut machen. Hier gibt es zwar die Möglichkeit, eine externe Maus anzuschließen, aber die ist nicht immer dabei. Oder es ist nicht genügend Platz auf dem Tisch im Vorlesungssaal, um eine Maus unterzukriegen. Ein vertikales Scrollfeld auf dem Touchpad ist sehr nützlich und sollte nicht fehlen.

Welche Aufgaben muss ein Laptop im Studium genau erfüllen?

Jeder verfügbare Laptop sollte internetfähig sein. Das ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Er sollte in der Lage sein, problemlos mit Browsern arbeiten zu können. Die werden für die Recherche, das Anmelden übers Netz und das Empfangen und Versenden von Nachrichten benötigt. Ferner muss er auf unterschiedliche Studienunterlagen zugreifen können. Ob es sich dabei um Texte handelt, Grafiken und Tabellen oder auch um die Aufnahme von Vorlesungen. Einfache, schon vorinstallierte Programme reichen hierfür aus.

Was das Arbeiten am Laptop anbelangt, kommt es sehr darauf an, welches Studium verfolgt wird. Die unterschiedlichen Fächer haben ihre eigenen Anforderungen an die Hardware. Allgemein lässt sich sagen: Die Geisteswissenschaftler stellen die wenigsten Anforderungen. Meist geht es hierbei um einfache Texterstellung, hier und da um das Erstellen von Präsentationen und Handouts. Laptops schaffen das auch ohne viel RAM und mit einem internen Grafikchip.

Ganz anders sieht es da bei den technischen, naturwissenschaftlichen und künstlerischen Studienfächern aus. Ein Student sollte sich zuvor umfassend informieren, welche Programme in seinem Fach benötigt werden. Denn manche von ihnen nötigen dem Laptop einiges an Leistung ab. Wissenschaftliche Analyseprogramme können Laptops mit wenig Arbeitsspeicher oder ohne Grafikkarte überfordern. MATLAB, für Mathematiker interessant, benötigt mindestens 2 GB RAM, besser 4 GB.

Bildbearbeitungsprogramme setzen oft eine Grafikkarte voraus und auch einiges an Arbeitsspeicher. Nicht nur wichtig für Design-Studenten, auch für Richtungen, in denen Flächen und Pläne untersucht werden. CAD-Programme oder andere, die für 3D Modellierung und Rendering benutzt werden, sind ohne Grafikkarte nicht ausführbar.

Technische Daten und Zubehör

Eine Bildschirmauflösung von 1280 x 768 Pixel ist meist ausreichend. Größere Auflösungen wie 1920 x 1080 lohnen sich für Studenten im Bereich Design, Kunst, Fotografie, Architektur etc. Also für jene, die mit vielen Grafikprogrammen arbeiten.

Bei den Prozessoren sollte schon ein Core-i3-Chip drin sein. Das ist Standard. Core-i5 oder höher ist nur nötig, wenn auch aufwändigere Programme benutzt werden sollen. Um Freizeitbeschäftigen wie Videospiele soll es hier nicht gehen. Der eingebaute Grafikchip reicht für die Textverarbeitung und das Internet aus. Es sind wieder die Programme mit hohen Anforderungen, für die eine externe Grafikkarte nötig ist.

Der Arbeitsspeicher sollte mindestens 4 GB betragen. Damit funktionieren einfache Programme und das Internet, ohne dass der Laptop in die Knie gezwungen wird. 8 GB sind nur nötig, wenn mit Programmen gearbeitet wird, die viel Leistung beanspruchen.

Mindestens 100 GB Festplattenspeicher. Wenn man bereit ist, auf Online-Speicher oder externe Festplatten zurückzugreifen. Das eigene Betriebssystem wird schon seinen Teil davon verschlingen. Andernfalls sollten 320 GB genügen. SSD-Festplatten sind wesentlich schneller als magnetische Festplatten, aber auch teurer. Nicht unbedingt notwendig.

Der Laptop sollte wenigstens 2, besser noch 3, USB-Anschlüsse besitzen. Spätestens wenn man eine Maus zum angenehmeren Arbeiten, einen Drucker und einen Scanner gleichzeitig anschließen möchte, weiß man warum. Ein paar mehr darf es ruhig sein, besonders wenn die Anschlüsse über den Laptop verteilt sind. USB 3.0 ist schneller, das ist aber nur für das Übertragen von Daten auf die Festplatte wichtig.

Der Laptop sollte außerdem über einen CD-, besser noch einen DVD-Brenner verfügen. Bluetooth könnte nützlich sein, ist aber nicht unbedingt nötig. Jedes aktuelle Modell hat bereits WLAN.

Apple oder Windows?

Für manche fast schon eine Frage der Ideologie: Soll es nun ein Laptop von Windows oder vom ewigen Rivalen Apple sein? Ein sogenanntes MacBook kostet schon einiges mehr. Wer jedoch zu Apple steht, wird die Geschwindigkeit und Stabilität des Betriebssystems preisen. Beliebt bei Programmierern und Designern. Wer schon immer Windows genutzt hat und sich nicht umgewöhnen möchte, fährt damit in den meisten Fällen genauso gut.

Wie viel sollte der Laptop eigentlich kosten?

Es gibt also unterschiedliche Anforderungen und damit verbunden auch unterschiedliche Modelle. Für einen guten Laptop, der auch was leisten kann, mehrere Stunden Akkulaufzeit bietet, einen angenehm großen Bildschirm besitzt, aber trotzdem nicht zu schwer ist, sollte man schon mit mindestens 500 Euro rechnen. Für simple Textverarbeitung und dem Empfangen von Emails geht es auch billiger. Je anspruchsvoller die Arbeiten, die auf den Laptop zu kommen, desto mehr Leistung muss er auch bringen. Hier finden sich oft Laptops im Bereich von 800 Euro und bis zu über 1.000 Euro. Übrigens bietet picodi.com zurzeit einen Media Markt Gutschein. Gerade rechtzeitig, bevor das neue Semester beginnt. Hier findet sich bestimmt der passende Laptop, um den Studienalltag zu meistern und dank der Gutscheine zu erschwinglichen Preisen!

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