Der Grundnutzen in VWL leicht erklärt + Beispiel

Unter dem Begriff des Grundnutzens versteht man den Fakt, dass alle Waren eines Unternehmens einen bestimmten Nutzen erfüllen. Ein einfaches Beispiel erläutert diesen Begriff noch ein wenig besser. Der Grundnutzen eines Kassenautomates beispielsweise besteht darin, Bargeld und Quittungen aufzubewahren.

Unternehmen und Privatpersonen treffen die Kaufentscheidung zusätzlich anhand der Zusatznutzen, die von dem jeweiligen Gegenstand ausgeht. Nehmen wir an, Sie kaufen sich ein Auto. Der erste Grundnutzen besteht hier in der Tatsache, von A nach B zu gelangen. Zusatznutzen sind beispielsweise ein erhöhtes Ansehen aufgrund der Marke oder ähnlichen Faktoren.

Die jeweiligen Zusatznutzen sind daher vorrangig rein subjektiver Natur und hängen vom Individuum ab. Damit ist auch die Kaufentscheidung ein sehr subtiler Vorgang.

Beim Grundnutzen hingegen wird meist nach rein objektiven, sachlichen Argumenten und funktionellem Nutzen eine Kaufentscheidung getroffen.

Autor(in) des Artikels:

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Hat Wirtschaftswissenschaften an der Universität Kassel studiert.Einzelunternehmer seit Mai 2006 & Chefredakteur von Uni-24.de

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