Der Güterstrom in VWL leicht erklärt + Beispiel

Der Güterstrom eines Unternehmens ist eine etablierte Komponente dessen Wirtschaftskreislaufs. Er kann auch auf eine komplette Volkswirtschaft ausgeweitet werden. Dabei werden, nach der Definition von François Quesnay die Beziehungen der Volkswirtschaft in Güter- und Geldströme unterschieden.

Beim Güterstrom berücksichtigt man den kompletten Prozess von der Herstellung des Produktes bis hin zum Verkauf beim Kunden, unter Berücksichtigung aller Zwischenlieferanten und Mitproduzenten. Sprich vom landwirtschaftlichen Sektor (Primär) zum produzierenden Sektor (Sekundär) bis hin zum Vertrieb über den Einzel- oder Großhandel (Tertiär) in die privaten Haushalte.

Dabei werden steigende Güterströme mit einer wachsenden Volkswirtschaft gleichgesetzt. Sprich die Entwicklung der Volkswirtschaft ist gleichzeitig auch für den Reichtum der Individuen in dieser verantwortlich. Dabei werden die Umsatzangaben auch häufig in Mengenangaben der vertriebenen Produkte gemessen.

Zusätzlich können die Güterströme, durch den Einsatz von Frühindikatoren und Barometern, dafür eingesetzt werden, verschiedene Volkswirtschaften miteinander zu vergleichen. Je nach Größe und Ausprägung der Volkswirtschaft können auch Faktoren wie Arbeit, Kapital und Boden als Beurteilungsgrößen herangezogen werden.

Durch diese transferierten Güter erhalten Privathaushalte einen gewissen Geldstrom. Dieser wird von den Haushalten dazu verwendet weitere Güter zu erwerben.

In der heutigen Zeit werden neben materiellen Gütern mittlerweile auch Dienstleistungen und immaterielle Güter wie beispielsweise Kundenservices in den Strom mit einbezogen.

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