Der kleine Prinz – Inhaltsangabe / Zusammenfassung

Die Märchen-Erzählung „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupérys,1943, handelt davon, dass der Protagonist auf eine interplanetarische Reise geht. Am Ende begegnet er einem Ich-Erzähler, einem notgelandeten Flieger, in der afrikanischen Sahara. Der kleine Prinz informiert Ihn über seine Erfahrungen und Erkenntnisse.

Der Ich-Erzähler schildert, dass er sechs Jahre zuvor wegen einer Flugzeugpanne in der Wüste notlanden musste. Dort musste er mit der Reparatur anfangen, ohne Trinkwasservorrat und isoliert von der Zivilisation. Nach der ersten Nacht kam der kleine Prinz und bat den Flieger ein Schaf zu zeichnen.  Acht Tage später waren sie Freunde und gingen auseinander. Der Flieger möchte die Erinnerung an den Prinzen aufrechterhalten.

Der Planet des kleinen Prinzen ist so klein, dass er an einem Tag dreiundzwanzigmal den Sonnenuntergang beobachten kann. Die Affenbrotbäume stellen auf diesem Planeten eine Gefahr dar, da der Platz begrenzt ist, aus diesem Grund entfernt der Prinz regelmäßig ihre Schösslinge. Seine Rose hingegen, pflegt er mit Leidenschaft. Diese Rose blüht und duftet für Ihn. Der kleine Prinz besitzt des weiteren noch drei Vulkane, die er vor der Abreise gefegt hat.

Auf dem Weg zur Erde besucht er winzige Planeten. Auf dem ersten Planeten wohnt ein König, dem jedoch die Untertanen fehlen. Somit versucht er vergeblich den kleinen Prinzen zum Bleiben zu bewegen. Auf dem nächsten wohnt ein Eitler, der Komplimente liebt und bewundert werden will. Der kleine Prinz tut dies, ist aber recht schnell gelangweilt davon. Als er den Planeten des Säufers besucht, wird der Prinz schwermütig, da er merkt er kann ihm nicht helfen. Auf einen Planeten lebt ein Geschäftsmann, welcher eifrig damit beschäftigt ist Sterne zu zählen und sie zu verwalten. Der kleine Prinz findet die Erwachsenen sonderbar.

Auf dem fünften Planeten trifft er einen Laternenanzünder, der völlig selbstlos der Arbeit nachgeht. Diesen hätte der kleine Prinz gerne zum Freund, jedoch hat dieser Planet keinen Platz für zwei. Nachdem der Geograf auf dem nächsten Planeten ihm einen Rat gegeben hat, reist der kleine Prinz in Richtung Erde und landet somit in der Sahara.

Eine Giftschlange warnt ihn dort vor der Härte und Einsamkeit bei den Menschen. Die Schlange verspricht ihm zu helfen, sobald er Heimweh hat. Während der kleine Prinz so durch die Erde wandert fällt ihm auf wie klein und unbedeutend sein eigener Planet ist. In seiner Betrübtheit begegnet der kleine Prinz einem Fuchs, welcher ihm verrät dass die Blume durch die Fürsorge seitens des Prinzen schön geworden ist. Zum Abschied schenkt der zahme Fuchs dem Prinzen ein Geheimnis. Das Geheimnis lautet: „Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“

Der kleine Prinz reist weiter, dann erfährt er von einem Weichensteller, dass Menschen ziellos auf der Reise sind, auf der Suche nach vermeintlicher Zufriedenheit.  Die durststillenden Pillen sollen den Menschen wiederum Zeit sparen. Die Frage, was man mit der Zeit anfangen soll, kann der Pillenhändler nicht beantworten.

Die Reparaturarbeiten des Fliegers sind fast fertig, als das Wasser leer geht. In der Nähe des jetzigen Ortes, wo er vor einem Jahr auf die Erde gefallen ist, werden die Freunde fündig und entdecken einen Brunnen. Der Prinz, welcher unter Heimweh leidet sagt der Schlange, dass sie ihn beißen soll.

Der Flieger jedoch bittet den kleinen Prinzen ihn nicht zu verlassen. Der Prinz tröstet ihn und sagt, er müsse nur zu den Sternen aufschauen dann würde er sich an seinen Freund erinnern. Daraufhin stirbt der kleine Prinz am Schlangengift. Am Tag danach ist sein Körper verschwunden.

Sechs Jahre später ist der Flieger weiterhin traurig darüber. Oft, denkt er an seinen Freund und macht sich Sorgen um ihn und seine Blume. Er bittet die Leser, Ausschau zu halten nach dem kleinen Prinzen, sollten sie durch die Sahara reisen, auch möchte er dann informiert werden, wenn ihn jemand sieht. 

Interpretationsansatz

Die Geschichte des kleinen Prinzen wir als Plädoyer für Menschlichkeit und Freundschaft verstanden. Der Autor möchte uns vor allem vermitteln: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar“.

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