Friedrich Dürrenmatts „Der Richter und sein Henker“ erschien 1950. Die Handlung spielt in Bern, dort gelingt es Kommissar Bärlach in einem raffinierten Spiel einen vergeblich gejagten Verbrecher zu überführen und ihm seinem Henker auszuliefern.

Es wird eine Leiche in einem blauen Mercedes gefunden. Kommissar Bärlach wird mit der Lösung dieses Falls betraut. Der erfahrene Kommissar ordnet die Geheimhaltung des falls an.

Im Gespräch mit seinem Vorgesetzen spricht Bärlach von einem Verdacht, den er hat. Wegen seines kritischen Gesundheitszustandes bittet er darum den Polizisten Tschanz an seine Seite zu bekommen. Bärlach findet eine Revolverkugel. Tschanz hat sich ausgiebig mit dem fall beschäftigt und erläutert Bärlach seine Theorien. Bärlach scheint von den Fakten keine Ahnung zu haben.

Schmied, der Tote, hat in seinem Terminkalender Hinweise auf regelmäßige Begegnungen mit „G“. Tschanz will der Spur folgen. Sie fahren gemeinsam nach Lamboing. Tschanz fährt den Weg, den seiner Meinung nach auch der Tote gefahren haben solle. Letztlich kommen Sie an ein abgelegenes Haus an dessen Tor ein großes G steht. Tschanz identifiziert das G als eine Abkürzung für Gastmann.

Als sie um das Haus umhergehen wird Bärlach von einem Hund angegriffen. Tschanz tötet das Tier. Nationalrat und Oberst von Schwendi, Gastmanns Advokat, stellen Bärlach und Tschanz zur Rede.

Bärlach und Tschanz verabreden sich in einem Gasthof. Bärlach erscheint nicht, somit fährt Tschanz nach Hause. An der Stelle wo Schmied ermordet wurde lauert Bärlach ihm auf, Tschanz fühlt sich unwohl. Zu Hause angekommen wickelt B. seinen Arm aus Tüchern die ihn vor dem Hund geschützt haben.

Der Vorgesetze von Bärlach erfährt dass Schmied unter falschem Namen in Gastmanns Haus verkehrt hatte. Dort wurden große politische Themen behandelt.  Man hält Schmied für einen Spion, die Polizei soll dem Verdacht nachgehen.

Die Beerdigung Schmieds wird durch einen Auftritt zweier betrunkener Männer gestört.

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Bärlach wird zu Hause von dem Mann erwartet, der unter dem Namen Gastmann lebt. Bärlach und Gastmann sprechen darüber, dass sie sich seit über vierzig Jahren kennen. Sie haben gewettet, dass es Verbrechen gibt die sich nicht beweisen lassen. Seitdem konnte Bärlach kein Verbrechen Gastmanns nachweisen. Bärlach sagt ihm er könne dies jetzt aber tun, lachend entwendet Gastmann ihm die Mappe.

Der Verdacht das Gastmann Schuld ist, ist groß. Der Arzt Bärlachs bestätigt ihm dass er nur noch ein Jahr zu leben hat. In dieser Nacht wird er überfallen. Er behauptet er hätte Tschanz erkannt. Bärlach bekommt Morddrohungen von Gastmann, während er auf dem Weg zu der Pension ist, um sich zu erholen.

Bärlach erwidert dass heute der Henker zu Gastmann kommt.

Tschanz geht zu Gastmann um ihn zu stellen, wird aber von seinen Leibwächtern versucht erschossen zu werden. In Bärlachs Haus erkennt Tschanz dass er in eine Falle geraten sei. Bärlach weiß längst dass Tschanz der Mörder von Schmied ist.

Das Tatmotiv war Eifersucht. Die Beweise hierfür lieferte Tschanz selbst im Laufe der Ermittlungen. Schmied sollte in Bärlachs Auftrag Gastmann überführen. Nach Schmieds Tod hat Bärlach Tschanz als Henker benutzt.

In dieser Nacht begeht Tschanz Suizid und am nächsten Morgen erklärt sich der todkranke Bärlach bereit zu der notwendigen rettenden Operation.


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