Der Unterschied zwischen Elternzeit und Erziehungszeit

Die Begriffe Elternzeit und Erziehungszeit werden auch als synonym verwendet. Abhängig von der Verwendung der Begriffe werden allerdings verschiedene Zeiten bezeichnet.

Der Unterschied verständlich erklärt

Als Erziehungszeit wird seit dem Jahre 1986 der ursprüngliche Mutterschaftsurlaub bezeichnet. Dieser ist ein Zeitraum der Freistellung für Arbeitnehmerinnen, damit diese ihr Kind erziehen können. Eine Erziehungszeit konnten sich Mütter ab dem Jahre 1992 bis zu drei Jahre lang gönnen. Erst 2001 wurden diese Regelungen geändert. Die Elternzeit gilt für Vater und Mutter und die Elternzeit kann gemeinsam oder getrennt voneinander beansprucht werden.Während der Elternzeit dürfen die Arbeitnehmer nicht gekündigt werden. Zeitverträge allerdings, die in dieser Zeit enden, laufen aus. Einige Beispiele zur Veranschauung: Ein Arbeitnehmer mit unbefristeten Arbeitsvertrag darf in der Elternzeit laut Gesetz nicht gekündigt werden. Ein für zwei Jahre befristeter Vertrag, der im ersten Lebensjahres des Kindes ausläuft, endet auch in der Elternzeit zum Vertragsende.

Rentenansprüche – rechtliche Hinweise

Die Elternzeit kann drei Jahre beansprucht werden und muss nicht unbedingt auf einmal genommen werden. Wer auf ein Jahr verzichten möchte, kann dieses zum Beispiel nehmen, wenn das Kind in die Schule eintritt. Die Erziehungszeit ist auch für den Rentenanspruch sehr wichtig. Wer wegen Erziehungszeiten keine Rentenversicherungsbeiträge leisten kann, bekommt einen Ausgleich. Ein Kind, das nach 1992 geboren ist, entspricht drei Jahren Erziehungszeit. Diese rechtlichen Dinge sind im Bundeselterngeldgesetz, sowie im Elternzeitgesetz genau geregelt.

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