Der Verdacht von Dürrenmatt – Inhaltsangabe / Zusammenfassung

Bei „Der Verdacht“ handelt es sich um einen Roman des Autors Friedrich Dürrenmatt. In den Jahren 1951 und 1952 erschien er als Fortsetzungsgeschichte in der Schweizerische Beobachter. Es handelt sich hierbei um die Fortsetzung von „Der Richter und sein Henker“ und spielt rund um den Jahreswechsel 1948/49.

Der Protagonist der Geschichte ist Kommissär Hans Bärlach. Er ist mittlerweile am Ende seiner Karriere angekommen und hat eine Krebserkrankung. Im Krankenhaus Salem erholt er sich von einer damit zusammenhängenden Operation. Er bekommt mit wie sein Freund, der Arzt Samuel Hungertobel, bei einem Blicks ins Magazon LIFE erbleicht. Auf einem Foto will er den deutschen Arzt Nehle erkannt haben. Dieser hatte im Konzentrationslager Stutthoff in der Nähe von Danzig menschenunwürdige Operationen an Menschen vorgenommen ohne diese vorher zu narkotisieren. 1945 hat er sich umgebracht. Samuel Hungertobel gibt an, eine große Ähnlichkeit zwischen Nehle und seinem Studienkollegen Fritz Emmenberger erkennen zu können, der während des Zweiten Weltkriegs angeblich in Chile war.

Nun kommt es zu dem titelgebenden Verdacht: Bärlach glaubt, dass die beiden Ärzte die Rollen getauscht haben oder tatsächlich ein und dieselbe Person sind. Daher prüft er sämtliche Artikel und Dokumente, die er finden kann. Der Jude Gulliver, der ein Bekannter Bärlachs ist, war im KZ Stutthof und ein Opfer des Arztes. In einer Nacht erzählt er dem Kommissar von seinen grausamen Erlebnissen. Daraufhin glaubt Bärlach, dass Emmenberger unter Nehles Namen die Verbrechen begangen hat, danach in die Schweiz zurück kehrte und nun eine Privatklinik führt.

Diese Verdacht lässt er von einem Journalisten veröffentlichen und begibt sich unter falschem Namen als Patient in Emmenbergers Klinik, wo er hofft, dass dieser sich selbst verraten wird. Tatsächlich hat Bärlach recht, doch nun will Emmenberger ihn in einer grausamen Operation töten. Doch Gulliver kann Bärlach retten, indem er den Arzt tötet.

Interpretationsansätze sind hier Gerechtigkeit, Schuld und Sühne und Vergeltung. Der Täter wird nicht verhaftet, sondern getötet. Woran liegt das und was macht das aus der Geschichte? Auch die Antagonisten Gut und Böse bieten Interpretationsspielraum.

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